Ungewöhnliche Tierfreundschaften gibt es viele. Hunde mit Katzen, Affen mit Raubkatzen und sogar ein Nilpferd und eine Riesenschildkröte gibt es.
Ein der ungewöhnlichsten aber dürfte die von Ben, dem Labrador und Duggie, dem Flaschenhalsdelphin, sein. Vor allem auch deshalb, weil sie beide bereits ausgewachsen sind, was bei vielen anderen nicht der Fall ist und so oft der Schutzinstinkt des älteren Tiers geweckt wird.
Hier ist das anders. Duggie, tauchte 2006 vor der Insel Tory in Irland auf, als ein Artgenosse dort gestrandet und verendet war. Man vermutet, es war der Partner von Duggie, die (es ist ein Weibchen) nicht mehr weitergezogen ist, sondern regelmäßig in der Bucht auftaucht. Ben muss das aufgefallen sein und irgendwann sprang er ins Wasser und so begann die Freundschaft. Beide können sich stundenlang im Wasser vernügen und wenn die Kräfte bei Ben nachlassen, hilft Duggie ihn an Land.
Interessanterweise hat Duggie sich nie anderen Delphinschulen angeschlossen, die ab und zu dort vorbeikommen. Sie bleibt immer zurück, bei ihrem Ben.
Posts mit dem Label sonstiges werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label sonstiges werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 15. November 2015
Samstag, 12. Oktober 2013
Samstag, 19. Januar 2013
Boot 2013
Die Boot hat seit heute wieder ihre Pforten geöffnet. Dieses Jahr haben wir der Messe auch wieder einen Besuch abgestattet um uns über die Neuigkeiten im Tauchsport zu informieren und auch mögliche Ziele für kommende Urlaube unter die Lupe zu nehmen.
Zu sagen ist, dass das Interesse ungebrochen scheint und immernoch viel in das Hobby investiert wird. Die Halle war gut besucht und das Angebot reichte von all vielen Neuigkeiten im Hardwarebereich bis zum Abverkauf von Auslaufmodellen.
Die Reiseveranstalter und Resorts präsentierten sich von der besten Seite und buhlten um all die Reisewilligen. Bei genauem Hinhören aber war zu erfahren, dass Reisende aus Krisengebieten in Südeuropa als Gäste mehr und mehr ausbleiben und dafür offensichtlich die Klientel in Deutschland vermehrt umworben wird. Somit schließe ich daraus, dass u.U. auch preislich noch was machbar ist.
Hervorherben möchte ich hier noch diejenigen, die den Schutz der Meere auf ihre Fahnen geschrieben haben. Neben den üblichen Verdächtigen wie Greenpeace oder Shark Project, die mit SSI die Mission Deep Blue vorstellten, waren auch die Sea Shepherds (bekannt für ihren kompromisslosen Weg Wale zu schützen). Interessant fand ich noch ein südamerikanisches Hilfsprojekt, Yaqu Pacha. Ihr Hauptanliegen ist der Schutz der in Wasser lebenden Säugetiere, wie Wale, Delphine oder Robben. Schaut es euch mal an!
Die Messe hat noch bis zum 27.01. geöffnet.
Zu sagen ist, dass das Interesse ungebrochen scheint und immernoch viel in das Hobby investiert wird. Die Halle war gut besucht und das Angebot reichte von all vielen Neuigkeiten im Hardwarebereich bis zum Abverkauf von Auslaufmodellen.
Die Reiseveranstalter und Resorts präsentierten sich von der besten Seite und buhlten um all die Reisewilligen. Bei genauem Hinhören aber war zu erfahren, dass Reisende aus Krisengebieten in Südeuropa als Gäste mehr und mehr ausbleiben und dafür offensichtlich die Klientel in Deutschland vermehrt umworben wird. Somit schließe ich daraus, dass u.U. auch preislich noch was machbar ist.
Hervorherben möchte ich hier noch diejenigen, die den Schutz der Meere auf ihre Fahnen geschrieben haben. Neben den üblichen Verdächtigen wie Greenpeace oder Shark Project, die mit SSI die Mission Deep Blue vorstellten, waren auch die Sea Shepherds (bekannt für ihren kompromisslosen Weg Wale zu schützen). Interessant fand ich noch ein südamerikanisches Hilfsprojekt, Yaqu Pacha. Ihr Hauptanliegen ist der Schutz der in Wasser lebenden Säugetiere, wie Wale, Delphine oder Robben. Schaut es euch mal an!
Die Messe hat noch bis zum 27.01. geöffnet.
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Schönheit des Tauchens
Vor wenigen Tagen schickte mir mein Cousin das Video, welches ich in diesem Post zeige. Die Aufnahmen wurden vor Fiji und und Tonga gemacht. Es beschreibt so ziemlich genau das, was das Tauchen für mich ausmacht. Diese Farben, Formen und das Leben sind wirklich atemberaubend schön und ich denke es macht Lust auf mehr, wie die bereits über 12 Mio. Clicks beweisen dürften.
Aber nun genug gequatscht, hier ist der Clip:
Aber nun genug gequatscht, hier ist der Clip:
Montag, 19. Dezember 2011
Nachhaltige Fischerei - MSC
Heute dreht sich mein kleiner Diskurs mal wieder um ein etwas ernsteres Thema, das gerade uns Taucher angeht.
Viel wird über bedrohte Fischbestände gesprochen. Gerade die Thunfische einiger Arten werden immer wieder als bedroht genannt. Die Populationen können sich kaum mehr erholen, da oftmals über einen Punkt hinaus gefischt wird, der eine Regeneration der Bestände zulässt. Stattdessen können sich die Bestände bestenfalls halten, gehen aber in vielen Fällen eher zurück.
Über Maßnahmen für eine nachhaltige Fischerei will ich mich hier heute nicht auslassen. Vielmehr möchte ich kurz beleuchten was jeder einzelne tun kann, und das auch ohne großen Aufwand.

Genauso wie es z.B. bei Eiern verschiedene Kategorien gibt, die Auskunft über die Haltung der Hühner gibt, gibt es auch bei Fischprodukten eine Kennzeichnungspflicht über die Herkunft der Fische. Der MSC (Marine Stewardship Council) ist eine Organisation, die dem Problem der Überfischung entgegentritt, indem sie mit Wissenschaftlern, Fischereiexperten und Umweltschutzorganisationen Konzepte entwickeln, wodurch die Fischereibetriebe ausgezeichnet werden, die sich der nachhaltigen Fischerei verschrieben haben.
Aus den gewonnen Erkenntnissen wurde für den Konsumenten ein Fischratgeber erstellt, den man sich bequem ins Portemonnaie legen kann. Darin sind die einzelnen Fischarten aufgeführt mit Fanggründen und die Klassifizierung in Ampelform.
Ich denke, das ist ein erster und einfacher Schritt für jeden, ein wenig darauf Einfluß zu nehmen ob unsere Kinder und Kindeskinder in Zukunft auch noch bestimmte Fischarten genießen können. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung für jeden von uns.
Den Fischratgeber gibt es übrigens auch als App für I-Phone und im Android Market.
Viel wird über bedrohte Fischbestände gesprochen. Gerade die Thunfische einiger Arten werden immer wieder als bedroht genannt. Die Populationen können sich kaum mehr erholen, da oftmals über einen Punkt hinaus gefischt wird, der eine Regeneration der Bestände zulässt. Stattdessen können sich die Bestände bestenfalls halten, gehen aber in vielen Fällen eher zurück.
Über Maßnahmen für eine nachhaltige Fischerei will ich mich hier heute nicht auslassen. Vielmehr möchte ich kurz beleuchten was jeder einzelne tun kann, und das auch ohne großen Aufwand.
Genauso wie es z.B. bei Eiern verschiedene Kategorien gibt, die Auskunft über die Haltung der Hühner gibt, gibt es auch bei Fischprodukten eine Kennzeichnungspflicht über die Herkunft der Fische. Der MSC (Marine Stewardship Council) ist eine Organisation, die dem Problem der Überfischung entgegentritt, indem sie mit Wissenschaftlern, Fischereiexperten und Umweltschutzorganisationen Konzepte entwickeln, wodurch die Fischereibetriebe ausgezeichnet werden, die sich der nachhaltigen Fischerei verschrieben haben.
Aus den gewonnen Erkenntnissen wurde für den Konsumenten ein Fischratgeber erstellt, den man sich bequem ins Portemonnaie legen kann. Darin sind die einzelnen Fischarten aufgeführt mit Fanggründen und die Klassifizierung in Ampelform.
Ich denke, das ist ein erster und einfacher Schritt für jeden, ein wenig darauf Einfluß zu nehmen ob unsere Kinder und Kindeskinder in Zukunft auch noch bestimmte Fischarten genießen können. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung für jeden von uns.
Den Fischratgeber gibt es übrigens auch als App für I-Phone und im Android Market.
Samstag, 26. November 2011
Raja Ampat - through the lens of...

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und man fängt an sich Gedanken über mögliche Geschenke zu machen. Vielleicht kann ich heute eine kleine Anregung liefern.
Als ich das Buch erstmals sah, weckte natürlich das Covermotiv mein Interesse. Die Kalsteinfelsen von Wayag sind ein absoluter Hingucker und erinnerten mich an die 70 Islands in Palau. Jedoch empfand ich die Auflistung aller Fotografen auf dem Frontcover nicht so gelungen.
Dennoch schaute ich rein und habe einen absolut hochwertigen Bildband durchgeblättert, der für mich der erste Raja Ampat Bildband ist, der wirklich zu empfehlen ist.
Fotografen wie David Doubliet, Paul Munzinger oder Maurine Shimlock und Burt Jones sollten jedem UW-Fotografie Interessierten ein Begriff sein. Die Werke dieser Fotografen werden regelmäßig in eigenen Büchern und Magazinen wie National Geographic oder Unterwasser und Tauchen veröffentlicht.
hippocampus pontohi
©Dos Winkel
©Dos Winkel
Da es sich bei diesem Archipel um die Wiege der Artenvielfalt handelt, werden auch immer wieder neue Arten entdeckt. In diesem Buch werden einige dieser Arten erstmals einem interessierten Publikum gezeigt. Neben wundervollen Bildern der seltenen und ungewöhnlichen Fische wird auch der Schönheit über Wasser Rechnung getragen und weckt das Fernweh.
Freitag, 11. November 2011
Underwater Festival 2011

Ende Oktober fand in Marseille wieder einmal der alljährliche Höhepunkt der Unterwasserfotografen und -filmer statt. Das "Festival Mondial de l'image sous-marine" wurde bereits zum 38. mal abgehalten und zieht noch immer die Créme de la créme an.
In diesem Jahr gingen die Preise an nicht ganz so bekannte Vertreter der Zunft, was aber auch den Reiz dieses Events ausmacht. Nicht wenige sind erst durch eine vordere Plazierung überhaupt groß rausgekommen.
Der Gewinner der Kurzfilme, Leonardo Sergiani, hat einen Beitrag geliefert, der mir persönlich am Herzen liegt, nämlich die Schönheit Palaus in wunderbaren Bildern festzuhalten:
Aber auch den Gewinner für das beste Bilderportfolio, Gabriele Donati, möchte ich nicht unerwähnt lassen. Hier kann man einige seine Werke bewundern: Homepage
Den Preis für das beste Buch trug dieses Jahr Alberto Muro Pelliconi davon. Sein Werk "Swaying Dreams - World Seas Wonders and Emotions" ist ein Hommage an die Meere dieser Welt. In verschiedenen Kapiteln werden vom Mittelmeer bis zur Karibik, vom Great Barrier Reef über den Indischen und Pazifischen Ozean (fast) alles zu Papier gebracht was diese Meere zu bieten haben.
Mittwoch, 9. November 2011
Olympus
Heute möchte ich mal ein etwas anderes Thema aufgreifen, das aber auch einige Taucher betreffen dürfte.
Olympus ist, zumindest den Fotografen unter uns, ein Begriff. Bekannt für gute Kameras, vor allem im Einsteigersektor, mit einer durchaus ordentlichen Palette an Ausrüstung für den fotografierenden Taucher, ist das Unternehmen derzeit mit ganz anderen Themen in der Presse.
Seit einigen Wochen spielt sich ein Wirtschaftskrimi ab, wie ihn kaum ein Autor spannender schreiben könnte. Olympus hat seit 20 Jahren Bilanzen gefälscht um Verluste aus Wertpapiergeschäften aus den 90er Jahren zu verschleiern. Bei diversen Übernahmen wurden überhöhte Beraterhonorare, die etwa das dreissigfache der üblichen Sätze betrugen, ausgezahlt. Diese wurden auch teils in Aktien vollzogen und später teuer zurueckgekauft. Darauf wurden dann Abschreibungen vorgenommen um das Ganze als legale Geschäfte erscheinen zu lassen…
Als der neu ernannte Vorstandschef Woodward versuchte diese Ungereimtheiten aufzuklären und im Aufsichtsrat nach Antworten suchte, wurde er umgehend entlassen, nach nur zwei Wochen Amtszeit. Jedoch war der Stein, den er ins Rollen gebracht hatte, nicht mehr aufzuhalten und brachte die gesamte Verschwörung ans Tageslicht, über die nun fast täglich neue Details bekannt werden.
Weswegen ich das schreibe? Nunja, es könnte sein, das das Unternehmen bald nicht mehr existiert, denn die Auswirkungen bedrohen die Firma in ihrem Fortbestand.
Dienstag, 30. August 2011
Buchempfehlung: Lost World
Über Thomas Peschak und seine Arbei habe ich bereits häufiger geschrieben. Deswegen möchte ich heute mal ein "greifbares" Ergebnis seiner Tätigkeit als Naturfotograf und Umweltschützer vorstellen.
Sein aktuelles Buch heisst "Lost World" und beschreibt in Worten und Bildern u.a. eine einzigartige und vergessene Welt, die kaum einer von uns jemals live zu Gesicht bekommen wird. Es geht um das fernab aller Tourismusrouten liegende und unbewohnte Aldabra Atoll, das zu den Seychellen gehört. Es bildet die äußerste Grenze im Südwesten der Inselrepublik und hat, durch seine isolierte Lage und strenge Schutzmaßnahmen, eine einzigartige Flora und Fauna bewahrt. Seit 1982 gehört es zum UNESCO Weltnaturerbe.
In einer ausgedehnten Reise für die Save our seas Foundation konnte sich Peschak vom Zustand dieses Kleinods überzeugen. Weiterhin geht es auch um andere Gebiete der Seychellen und ihrer besonderen Natur und Bewohner.
Es ist ein informativer Bildband mit viel Wissenswertem und natürlich etlichen atemberaubenden Bildern, die uns wieder einmal zeigen wie schön diese Welt ist und auch viel zu tun ist um sie zu schützen.
Samstag, 30. April 2011
Orca Reisen meldet Insolvenz an
Orca Reisen hat über Ostern Insolvenz angemeldet. Somit ist ein großer Veranstalter für Tauchreisen nicht mehr am Markt und viele Taucher, die bereits Reisen gebucht haben werden sich Gedanken machen was aus ihrem Urlaub wird.
Laut Orca sind die gezahlten Preise durch eine Ausfallversicherung abgedeckt. Infromationen über Kontaktdaten und den aktuellen Stand der Dinge können auf der Homepage von Orca entnommen werden.
Die Tauchclubs von Orca, an diversen Reisezielen sind von der Insolvenz aber nicht betroffen, da sie unter dem Dach einer andern Firma, nämlich Orca Dive Clubs, angesiedelt.
Laut Orca sind die gezahlten Preise durch eine Ausfallversicherung abgedeckt. Infromationen über Kontaktdaten und den aktuellen Stand der Dinge können auf der Homepage von Orca entnommen werden.
Die Tauchclubs von Orca, an diversen Reisezielen sind von der Insolvenz aber nicht betroffen, da sie unter dem Dach einer andern Firma, nämlich Orca Dive Clubs, angesiedelt.
Donnerstag, 27. Januar 2011
Boot 2011
Die Boot 2011 in Düsseldorf ist in vollem Gange und das nehme ich gern zum Anlaß einen kurzen Überblick zu geben.
Wie schon in den Jahren zuvor gibt es dort auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit einen Schnuppertauchgang zu absolvieren. Im eigens dafür installierten Becken kann man, unter fachkundiger Anleitung, die ersten Versuche unter Wasser machen.
Ein großer Trend ist wieder einmal die UW-Fotografie. Die kleinen Digitalkameras ermöglichen es, mit entsprechenden Gehäuse, fast jedermann recht ordentliche Bilder zu machen. Entsprechend groß ist das Interesse der Besucher und die Anzahl der Hobbyfotografen wird immer größer. In der "Underwater Pixel World" findet man von der Einsteigerausrüstung bis zum Profiequipment alles was das Taucherherz begehrt.
Ein anders großes Thema ist, wie immer, der Tauchtourismus. Neben Reiseveranstaltern finden sich auch Tourismusbehörden einzelner Länder. Man kann also von einem groben Überblick über eine Region bis zur spezifischen Reise alles finden. Der Trend geht inzwischen mehr und mehr zu Fernreisen, wie ich den Eindruck habe. Neben den etablierten Zielen wie Ägypten oder die Malediven, geht der Wunsch hin zu immer exotischeren Zielen. Indonesien oder die pazifischen Inseln sind dabei schwer im Kommen.
Vertreten sind alle Hersteller von Tauchausrüstung und -zubehör. Somit gibt es viele Möglichkeiten sich umfassend über den aktuellen Stand des Tauchsports zu informieren. Wer dann noch sofort zuschlagen möchte, kann dies gleich bei diversen Shops machen.
Die Messe hat noch bis So. 30.01.11 geöffnet.



Wie schon in den Jahren zuvor gibt es dort auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit einen Schnuppertauchgang zu absolvieren. Im eigens dafür installierten Becken kann man, unter fachkundiger Anleitung, die ersten Versuche unter Wasser machen.
Ein großer Trend ist wieder einmal die UW-Fotografie. Die kleinen Digitalkameras ermöglichen es, mit entsprechenden Gehäuse, fast jedermann recht ordentliche Bilder zu machen. Entsprechend groß ist das Interesse der Besucher und die Anzahl der Hobbyfotografen wird immer größer. In der "Underwater Pixel World" findet man von der Einsteigerausrüstung bis zum Profiequipment alles was das Taucherherz begehrt.
Ein anders großes Thema ist, wie immer, der Tauchtourismus. Neben Reiseveranstaltern finden sich auch Tourismusbehörden einzelner Länder. Man kann also von einem groben Überblick über eine Region bis zur spezifischen Reise alles finden. Der Trend geht inzwischen mehr und mehr zu Fernreisen, wie ich den Eindruck habe. Neben den etablierten Zielen wie Ägypten oder die Malediven, geht der Wunsch hin zu immer exotischeren Zielen. Indonesien oder die pazifischen Inseln sind dabei schwer im Kommen.
Vertreten sind alle Hersteller von Tauchausrüstung und -zubehör. Somit gibt es viele Möglichkeiten sich umfassend über den aktuellen Stand des Tauchsports zu informieren. Wer dann noch sofort zuschlagen möchte, kann dies gleich bei diversen Shops machen.
Die Messe hat noch bis So. 30.01.11 geöffnet.
Montag, 1. November 2010
Underwater Festival Marseille 2010

Gestern ging wieder einmal das bekannteste und vermutlich wichtigste Festival für Unterwasserfilmer und -fotografen zuende. Das Underwater Festival kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Es wurde erstmals 1974 in Antibes abgehalten und und fand in diesem Jahr zum 37. mal statt. Seit 2009 findet das Festival allerdings in Marseille statt.
Das Festival hat bekannte Namen wie David Doubliet, Tony Wu, Alexander Mustard oder Michael Aw gross rausgebracht bzw. ihnen die Ehrung zuteil werden lassen, die sie verdient haben.
In diesem Jahr wurden u.a. das ZDF (als Mitauftraggeber) für die Doku "Great white Sharks of Guadeloupe" oder Michael Aw ausgezeichnet.
Den Preis für das beste Buch erhielt John A. Scarlett für sein Werk "Loving Sharks".
Dienstag, 26. Oktober 2010
Auswirkungen der Ölkatastrophe - Deepwater Horizon
In der Oktober Ausgabe des National Geographic Magazins arbeitet der Autor Joel K. Burke die Ereignisse, die zur Kathastrophe führten, auf.
Er beschreibt darin wie die Havarie das Leben der Menschen an den Küsten veränderte. All das Elend, das über die Natur und die Anwohner hereinbrach, wird hier gezeigt. Man bekommt Einblick in die Entwicklung der Offshorebohrungen und lernt zu verstehen warum immer mehr Risiken eingegangen werden um weitere Felder zu finden und zu erschließen.
Er deckt aber auch Interna auf, die einige Leute sicher gern verheimlicht hätten. So wird z.B. die Fehlerkette, die bei der Inbetriebnahme der Bohrinsel entstand, minutiös aufgezählt und lässt dem Leser die Haare zu Berge stehen. All die Bekundungen mit denen BP versuchte die Öffentlichkeit zu beschwichtigen, nein, zu täuschen, sind nach der Lektüre bestenfalls als abenteuerlich zu bezeichnen. Auch die Rettungsmaßnahmen dienten, genauer betrachtet, hautsächlich dazu um optische Schäden zu reduzieren. Aus früheren Ereignissen hätte die Lehre gezogen werden können, daß beispielsweise die Verwendung des Lösungsmittels mehr Nebenwirkungen erzeugt als das es das Problem löst. Nun befindet sich das Öl weniger an der Wasseroberfläche, sondern wurde in die Tiefsee verlagert. Aber da das kaum einer zu Gesicht bekommt, schaut es aus als wäre das Problem gelöst.
Leider ist das Ganze bestenfalls noch eine Randnotiz in der aktuellen Presse wert, da das Thema zu schnell abgedroschen war nachdem es mehrere Wochen die Schlagzeilen beherrschte. Deshalb möchte ich euch an dieser Stelle den Artikel ans Herz legen, der inzwischen online auf der NG Homepage steht.
Hier ist er zu finden.
Er beschreibt darin wie die Havarie das Leben der Menschen an den Küsten veränderte. All das Elend, das über die Natur und die Anwohner hereinbrach, wird hier gezeigt. Man bekommt Einblick in die Entwicklung der Offshorebohrungen und lernt zu verstehen warum immer mehr Risiken eingegangen werden um weitere Felder zu finden und zu erschließen.
Er deckt aber auch Interna auf, die einige Leute sicher gern verheimlicht hätten. So wird z.B. die Fehlerkette, die bei der Inbetriebnahme der Bohrinsel entstand, minutiös aufgezählt und lässt dem Leser die Haare zu Berge stehen. All die Bekundungen mit denen BP versuchte die Öffentlichkeit zu beschwichtigen, nein, zu täuschen, sind nach der Lektüre bestenfalls als abenteuerlich zu bezeichnen. Auch die Rettungsmaßnahmen dienten, genauer betrachtet, hautsächlich dazu um optische Schäden zu reduzieren. Aus früheren Ereignissen hätte die Lehre gezogen werden können, daß beispielsweise die Verwendung des Lösungsmittels mehr Nebenwirkungen erzeugt als das es das Problem löst. Nun befindet sich das Öl weniger an der Wasseroberfläche, sondern wurde in die Tiefsee verlagert. Aber da das kaum einer zu Gesicht bekommt, schaut es aus als wäre das Problem gelöst.
Leider ist das Ganze bestenfalls noch eine Randnotiz in der aktuellen Presse wert, da das Thema zu schnell abgedroschen war nachdem es mehrere Wochen die Schlagzeilen beherrschte. Deshalb möchte ich euch an dieser Stelle den Artikel ans Herz legen, der inzwischen online auf der NG Homepage steht.
Hier ist er zu finden.
Samstag, 28. August 2010
Palau Shark Sanctuary
Es ist nun zwar schon eine Weile her, aber ich möchte dennoch kurz Bezug auf einen Aufruf nehmen, den ich vor einigen Monaten gestartet hatte.
Im letzten Jahr wurde ein Gesetzentwurf eingereicht, der es erlauben sollte kommerziellen Haifang in den Gewässern Palaus zu betreiben. Dies wurde abgeschmettert und stattdessen wurde das Schutzgebiet um Palau bekräftigt und gesetzlich verankert.
Am 25.09.2009 verkündete Präsident Toribiong vor der UN in New York, das Palau fortan das erste Land weltweit sei, das den Fang von Haifischen verbietet und diese Meeresbewohner unter Schutz stellt.
Hier ein kurzes Zitat:
"The strength and beauty of sharks are a natural barometer for the health of our oceans. Therefore, I declare today that Palau will become the world’s first national shark sanctuary, ending all commercial shark fishing in our waters and giving a sanctuary for sharks to live and reproduce unmolested in our 237,000 square miles of ocean. We call upon all nations to join us." Johnson Toribiong, President of Palau, 9/25/09.
In der Realität dürfte das Vorhaben allerdings etwas schwer umzusetzen sein, denn zur Überwachung der Fläche, in der Größe von Frankreich, steht lediglich ein Boot zur Verfügung. Kürzlich wurden bei einem Überwachungsflug über 70 Schiffe entdeckt, die, meistens illegal, dort fischten.
Präsident Toribiong ist sich der Schwierigkeiten bewusst, die die Durchsetzung der Gesetze mit sich bringen. Allerdings versichert er, das das Land alles in deren Macht stehende tun würde um den Schutz der Haie zu gewährleisten. Ihm ist es wichtig, das das Gesetz die Aufmerksamkeit der Welt auf so überflüssige und niederträchtige Praktiken wie das Shark Finning lenkt. Am Ende soll es andere Staatslenker aufrütteln und zu ähnlichen Gesetzen führen um irgendwann einen weltumspannenden Schutzraum zu schaffen.
Montag, 9. August 2010
Save our Seas Foundation

Ich habe bereits das ein oder andere mal die Arbeit von Thomas Peschak erwähnt, die ich sehr schätze. Thomas ist der Cheffotograf der Save our Seas Foundation.
Die SOSF ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz der Meere und deren Bewohner zur Aufgabe gemacht hat. Sie unterstützt diverse Projekte weltweit, die dem mittelbaren und unmittelbaren Schutz des Ökosytems Meer dienen.
Die Hauptaufgaben dabei sind:
-Der Erhalt der marinen Lebensräume, wobei es darum geht den schmalen Grat zwischen Nachhaltigkeit und Raubbau zu verdeutlichen.
-Den Lebensraum Meer ins Bewusstsein aller zu rücken und zu verdeutlichen, daß es ein Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Ökosystemen gibt, das empfindlich ist und es unser aller Aufgabe ist einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, das es jeden Tag etwas besser wird.
-Die Erforschung bestimmter Vorgänge in den Ozeanen ist wichtig um ein Verständnis dafür zu bekommen warum bestimmte Dinge sich verändern und was bzw. ob etwas getan werden kann/muss um diesen Veränderungen entgegenzuwirken.
-Die o.g. Punkte bringen nicht viel, wenn ein paar schlaue Köpfe verstehen was passiert und was getan werden muss, aber keine Aufklärung betrieben wird. SOSF setzt sich durch diverse Maßnahmen dafür ein, daß Menschen darin geschult werden, wie sie selbst etwas dafür tun können um unsere Meere zu schützen.
Viele der Mitarbeiter und Beitragenden haben sich besonders dem Schutz der Haie verschrieben. Haie sind wie die Polizei der Meere. Sie sorgen für Ordnung, säubern und sind somit auch für die Einhaltung natürlicher Populationsgrößen diverser Fische verantwortlich. Mit dem kommerziellen Fang der Haie durch Schleppnetze und Langleinen werden jedes Jahr über 73 Mio. Haie aus den Ozeanan gezogen. Der grosse Teil davon wird lediglich wegen der, besonders in Ostasien, beliebten Flossen gejagt. Der Rest des Körpers wandert oft, um seine Fortbewegunsmittel beraubt, zurück ins Meer und verendet dort qualvoll. Dieser Raubbau führt dazu, dass inzwischen viele Arten stark bedroht sind und es nur noch wenige Orte gibt an denen Haie in gesunden Populationen anzutreffen sind.
Besonders möchte ich in diesem Zusammenhang die Arbeit von Thomas und Juerg Brunnschweiler erwähnen, die sich in besonderem Maße der Erforschung und dem Schutz der Haie verschrieben haben.
Schaut euch mal die Seite der SOSF an und macht euch eure Gedanken darüber ob ihr etwas tun könnt/wollt. Jeder kann sich informieren und damit auseinandersetzen ob er etwas tun will, sei es durch Taten oder Spenden. Und wenn man nur die tollen Bilder genießen möchte, ist auch dies ein Grund einmal dort vorbeizuschauen.
Samstag, 5. Juni 2010
If it was my home (Ölkatastrophe 2)
Um sich mal eine Vorstellung von der Größe des Ölteppichs im Golf von Mexiko zu machen, empfehle ich einen Besuch der Seite Ifitwasmyhome. Dort kann man z.B. seinen Heimatort und das Land eingeben und bekommt daraufhin maßstabsgetreu den Ölteppich auf die Region projeziert.
Unterdessen haben sich einige schlaue Köpfe daran gemacht mal die Auswirkungen der Ölpest in Verbidnung mit dem Golfstrom zu errechnen. Demnach wird man auch an der U.S. amerikanische Ostküste wohl, in nicht unbeträchtlichem Maße, mit Verschmutzungen rechnen müssen. Im Atlantik allerdings soll sich das Öl, wenn es irgendwann dorthin gelangt, dann aber verflüchtigen.
Unterdessen haben sich einige schlaue Köpfe daran gemacht mal die Auswirkungen der Ölpest in Verbidnung mit dem Golfstrom zu errechnen. Demnach wird man auch an der U.S. amerikanische Ostküste wohl, in nicht unbeträchtlichem Maße, mit Verschmutzungen rechnen müssen. Im Atlantik allerdings soll sich das Öl, wenn es irgendwann dorthin gelangt, dann aber verflüchtigen.
Mittwoch, 2. Juni 2010
Ölkatastrophe im Golf von Mexiko
Die Katastrophe auf der Tiefseebohrinsel "Deepwater Horizon" liegt nun schon über einen Monat zurück. Nach einer Explosion war die Plattform gesunken und hat mehrere Mitarbeiter in den Tod gerissen. Aus mehreren Löchern treten seitdem kaum vorstellbare Mengen Rohöl aus. Man spricht, laut letzten Aussagen, von mind. 2 Mio Litern täglich! Dies reicht um ca. 15.000 Autos zu betanken. Inzwischen ist der Schaden schon um ein vielfaches größer als bei der Havarie der Exxon Valdez.
Was aber führte zu einer solchen Tragödie? Neben mangelnden Sicherheitsvorkehrungen und Profitgier, ist das enorme Risiko, das mit sog. Offshore Bohrungen einhergeht, der Hauptgrund. Nachdem der hohe Ölpreis die enormen Kosten für solche Vorhaben rechtfertigt, werden immer schwierigere Methoden der Ölgewinnung vorangetrieben. Es ist kein Geheimnis, dass der Peak der Erdölförderung von Land aus bereits erreicht ist. Deswegen werden nun die gigantischen Vorräte am Meeresgrund ausgebeutet werden. Bis vor einigen Jahren waren diese Bohrungen bis in Tiefen von wenigen hundert Metern möglich, aber nun werden schwimmende Plattformen bzw. Bohrschiffe aufs offene Meer geschickt und erreichen Tiefen von weit über 5000m.
Das damit verbundene Risiko ist kaum abzuschätzen. Zwar mag die Ingenieurskunst viele Dinge möglich machen, aber die Risiken sind halt nur schwer kalkulierbar und oftmals gibt es zuviele Unbekannte um absolute Sicherheit zu garantieren.
Ich will hier nicht anfangen und auf BP, dem Betreiber der Bohrinsel, rumhacken, denn diese Dinge können überall und in jedem Unternehmen passieren, das sich diesen Gefahren aussetzt. Jede andere Mineralölgesellschaft sollte sich vielmehr glücklich schätzen und anfangen ihre Plattformen zu kontrollieren und ggf. zu verbessern. Es ist aber wichtig, dass künftig strenge und einheitliche Richtlinien eingeführt werden, die die Umwelt wirksam schützen.
Wenn man sich ansieht was der Ölteppich für Ausmasse angenommen hat und welch Leid es über Anwohner und die Pflanzen- und Tierwelt bringt, dann ist es höchste Zeit viele Dinge zu überdenken. Die Tiefsee ist eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt und wir Menschen wagen uns dorthin vor ohne zu wissen welch Unheil wir dort anrichten. Bevor wir es kennenlernen können, vernichten wir möglicherweise unbekannte Lebensformen. Aber wir müssen nicht ganz so tief gehen, denn auch an der Oberfläche spielt sich dramatisches ab. Seevögel, Schildkröten, usw. bewegen sich oft an der Oberfläche und werden durch das Öl so verschmutzt, dass der Tod fast schon vorprogrammiert ist.
Allerdings ist diese Ölpest nicht das einzige was durch die Ölindustrie an Umweltkatastrophen passiert. Weitab von der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit braucht man sich nur die Ölsandgewinnung in Kanada anzusehen, oder aber die Korruption und Guerrialkämpfe die zu enormen Umweltschäden in Nigeria führen.
Ich möchte hiermit aufrütteln und die Verantwortlichen mahnen ihre Macht und Verantwortung allen gegenüber gerecht zu werden. Stellt den Profit nicht vor das Wohl der Menschen vor Ort und schützt die Lebensräume derer die sich nicht verteidigen können. Forscht und versucht zu verstehen auf welchem Terrain ihr euch bewegt bevor in mehreren tausend Metern Tiefe die Bohrköpfe in den Meeresgrund getrieben werden.
Was aber führte zu einer solchen Tragödie? Neben mangelnden Sicherheitsvorkehrungen und Profitgier, ist das enorme Risiko, das mit sog. Offshore Bohrungen einhergeht, der Hauptgrund. Nachdem der hohe Ölpreis die enormen Kosten für solche Vorhaben rechtfertigt, werden immer schwierigere Methoden der Ölgewinnung vorangetrieben. Es ist kein Geheimnis, dass der Peak der Erdölförderung von Land aus bereits erreicht ist. Deswegen werden nun die gigantischen Vorräte am Meeresgrund ausgebeutet werden. Bis vor einigen Jahren waren diese Bohrungen bis in Tiefen von wenigen hundert Metern möglich, aber nun werden schwimmende Plattformen bzw. Bohrschiffe aufs offene Meer geschickt und erreichen Tiefen von weit über 5000m.
Das damit verbundene Risiko ist kaum abzuschätzen. Zwar mag die Ingenieurskunst viele Dinge möglich machen, aber die Risiken sind halt nur schwer kalkulierbar und oftmals gibt es zuviele Unbekannte um absolute Sicherheit zu garantieren.
Ich will hier nicht anfangen und auf BP, dem Betreiber der Bohrinsel, rumhacken, denn diese Dinge können überall und in jedem Unternehmen passieren, das sich diesen Gefahren aussetzt. Jede andere Mineralölgesellschaft sollte sich vielmehr glücklich schätzen und anfangen ihre Plattformen zu kontrollieren und ggf. zu verbessern. Es ist aber wichtig, dass künftig strenge und einheitliche Richtlinien eingeführt werden, die die Umwelt wirksam schützen.
Wenn man sich ansieht was der Ölteppich für Ausmasse angenommen hat und welch Leid es über Anwohner und die Pflanzen- und Tierwelt bringt, dann ist es höchste Zeit viele Dinge zu überdenken. Die Tiefsee ist eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt und wir Menschen wagen uns dorthin vor ohne zu wissen welch Unheil wir dort anrichten. Bevor wir es kennenlernen können, vernichten wir möglicherweise unbekannte Lebensformen. Aber wir müssen nicht ganz so tief gehen, denn auch an der Oberfläche spielt sich dramatisches ab. Seevögel, Schildkröten, usw. bewegen sich oft an der Oberfläche und werden durch das Öl so verschmutzt, dass der Tod fast schon vorprogrammiert ist.
Allerdings ist diese Ölpest nicht das einzige was durch die Ölindustrie an Umweltkatastrophen passiert. Weitab von der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit braucht man sich nur die Ölsandgewinnung in Kanada anzusehen, oder aber die Korruption und Guerrialkämpfe die zu enormen Umweltschäden in Nigeria führen.
Ich möchte hiermit aufrütteln und die Verantwortlichen mahnen ihre Macht und Verantwortung allen gegenüber gerecht zu werden. Stellt den Profit nicht vor das Wohl der Menschen vor Ort und schützt die Lebensräume derer die sich nicht verteidigen können. Forscht und versucht zu verstehen auf welchem Terrain ihr euch bewegt bevor in mehreren tausend Metern Tiefe die Bohrköpfe in den Meeresgrund getrieben werden.
Sonntag, 7. März 2010
Aquario Vasco da Gama Lissabon
Nachdem ich schon das Ozeanarium in Lissabon beschrieben habe, möchte ich noch ein weiteres Kleinod in dieser schönen Stadt vorstellen.
Es handelt sich dabei um das ehrwürdige Aquarium Vasco da Gama im Stadtteil Algés. Schon lange bevor man überhaupt einen Gedanken an die Errichtung eines der größten Aquarien der Welt, das Ozeanarium, verschwendete, brachte dieses Haus allen Interessierten schon die Welt unter Wasser näher.
Schon als ich es im Kindesalter das erste mal besuchte, war es recht betagt. Mit nun über 110 Jahren auf dem Buckel, ist es eines der ältesten öffentlichen Aquarien der Welt. Das besondere an diesem Haus ist, das es zweigeteilt ist. Es besteht aus dem Aquarium, das viele kleine Becken mit unterschiedlichsten Fischen und Lebewesen hat, und aus einem Museum das diverse präparierte Exponate zeigt, aber auch einfach diverse Muscheln oder auch nur Fischereiwerkzeug.
Die Aufgaben und Tätigkeiten des Hauses gehen aber weit über die Präsentation von lebenden und toten Fischen hinaus. Man hat sich auch dem Schutz und der Lehre der Meere verschrieben. Es gibt Aufzuchtprogramme für Fische und auch ein Projekt zum Studium und Schutz der Meeressäuger vor der portugiesischen Küste.
Ein Exponat möchte ich nicht unerwähnt lassen, da es mich schon als Kind faszinierte und heute, als Taucher, ein Wunsch ist es lebend zu sehen: Ein Riesenkrake von ca. 8m Länge, der vor vielen Jahrzehnten als Fang in einem Netz endete und den Weg ins Aquario Vasco da Gama fand.
Es handelt sich dabei um das ehrwürdige Aquarium Vasco da Gama im Stadtteil Algés. Schon lange bevor man überhaupt einen Gedanken an die Errichtung eines der größten Aquarien der Welt, das Ozeanarium, verschwendete, brachte dieses Haus allen Interessierten schon die Welt unter Wasser näher.
Schon als ich es im Kindesalter das erste mal besuchte, war es recht betagt. Mit nun über 110 Jahren auf dem Buckel, ist es eines der ältesten öffentlichen Aquarien der Welt. Das besondere an diesem Haus ist, das es zweigeteilt ist. Es besteht aus dem Aquarium, das viele kleine Becken mit unterschiedlichsten Fischen und Lebewesen hat, und aus einem Museum das diverse präparierte Exponate zeigt, aber auch einfach diverse Muscheln oder auch nur Fischereiwerkzeug.
Die Aufgaben und Tätigkeiten des Hauses gehen aber weit über die Präsentation von lebenden und toten Fischen hinaus. Man hat sich auch dem Schutz und der Lehre der Meere verschrieben. Es gibt Aufzuchtprogramme für Fische und auch ein Projekt zum Studium und Schutz der Meeressäuger vor der portugiesischen Küste.
Ein Exponat möchte ich nicht unerwähnt lassen, da es mich schon als Kind faszinierte und heute, als Taucher, ein Wunsch ist es lebend zu sehen: Ein Riesenkrake von ca. 8m Länge, der vor vielen Jahrzehnten als Fang in einem Netz endete und den Weg ins Aquario Vasco da Gama fand.
Samstag, 6. März 2010
Oceanário Lissabon
Das Ozeanarium in Lissabon wurde zur Expo 1998 gebaut und eingeweiht. Während der Veranstaltung war es eine der Hauptattraktionen auf dem Gelände und man musste Wartezeiten von teilweise 2 Std. in Kauf nehmen um es besuchen zu können.
Heutzutage ist dies glücklicherweise nicht mehr der Fall und man kann es normalerweise gleich betreten.
Der Bau besteht aus zwei Etagen, die man spiralförmig, von oben nach unten, ablaufen kann. Um das grosse Hauptbecken herum, das das Leben im Ozean zeigt, befinden sich vier etwas kleinere Becken, die verschiedenen Klimazonen nachempfunden sind. So kann man neben arktischen Gewässern auch den Nordatlantik, den gemäßigten Pazifik und den tropischen Indik erleben.
Im Obergeschoß sieht man die meisten Becken von der Oberfläche mit entsprechender Vegetation. Es gibt Pinguine, Otter aber auch Vögel.
Wenn man ins Untergeschoß kommt, kann man die gleichen Becken mit ihrem Leben unterwasser kennenlernen. Nebenbei gibt es noch viele separate, kleinere Becken die sehr spezielle Lebensräume näherbringen wie z.B. nachtleuchtende Quallen oder Lebewesen der Tiefsee. Zum Ende hin bekommt man sogar einen Einblick hinter die Kulissen des Aquariums. Es werden Jungtiere als auch Becken zum Eingewöhnen der Fische gezeigt und man kann den Mitarbeitern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen.
Das Hauptbassin bildet dabei immer das Zentrum um das man sich bewegt. Somit hat man immer andere Blickrichtungen und kann auch Fische sehen, die sich weniger zutraulich zeigen als andere. Im großen Tank befinden Sich neben Mantas und großen Kartoffelbarschen auch Makrelenschwärme, ein Mondfisch und diverse Haiarten.
Heutzutage ist dies glücklicherweise nicht mehr der Fall und man kann es normalerweise gleich betreten.
Der Bau besteht aus zwei Etagen, die man spiralförmig, von oben nach unten, ablaufen kann. Um das grosse Hauptbecken herum, das das Leben im Ozean zeigt, befinden sich vier etwas kleinere Becken, die verschiedenen Klimazonen nachempfunden sind. So kann man neben arktischen Gewässern auch den Nordatlantik, den gemäßigten Pazifik und den tropischen Indik erleben.
Im Obergeschoß sieht man die meisten Becken von der Oberfläche mit entsprechender Vegetation. Es gibt Pinguine, Otter aber auch Vögel.
Wenn man ins Untergeschoß kommt, kann man die gleichen Becken mit ihrem Leben unterwasser kennenlernen. Nebenbei gibt es noch viele separate, kleinere Becken die sehr spezielle Lebensräume näherbringen wie z.B. nachtleuchtende Quallen oder Lebewesen der Tiefsee. Zum Ende hin bekommt man sogar einen Einblick hinter die Kulissen des Aquariums. Es werden Jungtiere als auch Becken zum Eingewöhnen der Fische gezeigt und man kann den Mitarbeitern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen.
Das Hauptbassin bildet dabei immer das Zentrum um das man sich bewegt. Somit hat man immer andere Blickrichtungen und kann auch Fische sehen, die sich weniger zutraulich zeigen als andere. Im großen Tank befinden Sich neben Mantas und großen Kartoffelbarschen auch Makrelenschwärme, ein Mondfisch und diverse Haiarten.
Sonntag, 28. Februar 2010
Filmtipp
Der Trailer für den Film Unsere Ozeane lässt schon einiges vermuten. So beginnt der Film mit respekteinflößenden Bildern, die die Gewalt der Ozeane verdeutlichen. Doch schon unter der Meeresoberfläche wird es still und die macher nehmen den Zuschauer mit in eine Welt, die bisher weniger erforscht wurde als der Weltraum.
Wir werden Augenzeugen von riesigen Schwärmen Kuhnasenrochen, Walrossen mit Jungtieren oder aber solchen Exoten wie dem Großen Fetzenfisch, der nur an der Südküste Australiens vorkommt.
Doch der Film besticht nicht nur durch spektakuläre Aufnahmen, wie den Begegnungen mit Weißen Haien, sondern will auch wachrütteln, denn die Meeresbewohner sind gefährdet durch Überfischung und dem Raubbau am Meer. So sehen wir auch Aufnahmen von verendenden Tieren in Schleppnetzen oder Müll der einfach im Meer verklappt wurde.
Wir werden Augenzeugen von riesigen Schwärmen Kuhnasenrochen, Walrossen mit Jungtieren oder aber solchen Exoten wie dem Großen Fetzenfisch, der nur an der Südküste Australiens vorkommt.
Doch der Film besticht nicht nur durch spektakuläre Aufnahmen, wie den Begegnungen mit Weißen Haien, sondern will auch wachrütteln, denn die Meeresbewohner sind gefährdet durch Überfischung und dem Raubbau am Meer. So sehen wir auch Aufnahmen von verendenden Tieren in Schleppnetzen oder Müll der einfach im Meer verklappt wurde.
Abonnieren
Posts (Atom)









