Sonntag, 26. Januar 2014

Boot 2014

Gestern waren wir mal wieder auf der Boot um uns umzusehen was es tauchtechnisch Neues gibt und natürlich auch um uns von neuen Reisezielen inspirieren zu lassen.
Erstmal haben wir festgestellt, dass nicht nur Basen sich über Reiseveranstalter vorstellen, was in den letzten Jahren oft der Fall war, sondern auch Tourismusverbände aus Ländern viel häufiger zu sehen waren um potentiellen Gästen das heimische Tauchrevier näher zu bringen. So konnten wir nicht nur europäische Länder wie Türkei oder Portugal sehen, sondern auch die Philippinen (ok, die sind immer da) aber auch Kuba und das arg gebeutelte Ägypten schickten eine Delegation.
Ferner war auffällig, das alle Anbieter von Liveaboards mit Rang und Namen da waren. Sie buhlten direkt um die Kundschaft und der Trend geht nicht nur zu mehr Exklusivität, sondern es werden auch schonmal günstigere Varianten angeboten, wenn man bereit ist gewisse Abstriche beim Komfort zu machen. Mal sehen ob sich das durchsetzen wird.
Schön war, dass man sich in den meisten Fällen mit Leuten unterhalten konnte, die direkt vor Ort arbeiten, so dass die meisten Fragen unkompliziert beantwortet wurden.
Wir konnten uns jedenfalls schonmal anschauen wohin es dieses Jahr gehen wird und freuen uns auf unseren Urlaub.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

International Ocean Film Tour

Da war ich am Wochenede bei den Vorstellungen der EOFT (übrigens sehr zu empfehlen) und bekam einen Flyer in die Hand gedrückt für ein anstehendes Event, nämlich das o.g.
Darin werden einige Kurzfilme gezeigt, die mit Wassersport, dem Meer und deren Bewohnern zu tun haben. Im Frühjahr geht's los.
Hier schonmal ein Teaser:


Sonntag, 15. Dezember 2013

Shark Finning

Im andauernden Kampf um den Schutz der Ökosysteme gibt es auch immer mal wieder positives zu vermelden. Das Finning ist eine weit verbreitete Methode um an die begehrten Haifischflossen zu gelangen und ein Weg, die Familie der Haie, nicht nur stark zu dezimieren, sondern der Ausrottung nahe zu bringen. Jedoch tut sich was im Kampf gegen die skrupellosen Händler. Einer der Hauptumschlagplätze von Haifischflossen, insbesondere des Ostpazifiks, war/ist Costa Rica. Bis zum vergangenen Jahr wurden dort tausende Flossen umgeschlagen, ohne das etwas unternommen werden konnte. Dies hat sich nun geändert, denn seit etwa einem Jahr ist nicht nur das Finning, sondern auch der Handel streng untersagt. Mit modernem Gerät soll auch die Umsetzung und Einhaltung der Gesetze überwacht werden, was in großem Maße der Praesidentin Chinchilla zu verdanken, und dafuer wurde sie auch mit dem alljaehrlichen "Shark Guardian of the year" Award ausgezeichnet.
Jedoch ist auch die "dunkle Seite der Macht" nicht untätig und sucht nach neuen Schlupflöchern, um das Gesetz zu umgehen. Nun werden nicht mehr nur die Flossen angelandet, sondern auch ein Teil der Haie, denn solange die Flossen noch mit der Wirbelsäule verbunden sind, ist es wohl legal die Tiere zu töten und es handelt sich nicht um Finning. Das dabei der ganze Rest des Körpers oftmals entsorgt wird, zeigt die unendliche kriminelle Energie, die in den Hintermännern inne wohnt.
Bleibt zu hoffen, dass ein und fuer allemal ein Weg gefunden wird, das töten der Haie einzustellen und sie dauerhaft unter Schutz zu stellen. 

Samstag, 16. November 2013

Visions in blue

Heute möchte ich mal einen clip vorstellen, der anders ist als das was man als Taucher normalerweise so erlebt bzw. vor die Maske bekommt. Elisabeth Lauwerys und Lisa Strohmeyer haben die Tatsache, dass es floureszierende Lebewesen unterwasser gibt dazu genutzt, mal mit UV Licht zu tauchen, statt mit herkömmlichen Lampen. Dabei rausgekommen sind Aufnahmen von Unterwassrbewohnern die wir kennen, aber doch ganz anders wirken.
Aber seht selbst:



Für weitere Infos besucht bitte auch deren Seite: Oceansbelow

Dienstag, 12. November 2013

Pulau Ahe 2 - Cenderawasih Bay

Mit Bedauern habe ich erfahren, dass das Resort auf Pulau Ahe nach nur 3 Jahren wieder geschlossen wurde.
Das Resort erlangte in Taucherkreise hohe Bekanntheit, weil es die einzige Möglichkeit darstellte, um landgestützt die ortstreuen Walhaie der Cenderawasih Bay zu besuchen.
Hintergrund dafür ist nicht etwa mangelnde Akzeptanz und ausbleibende Kunden, sondern schlicht und einfach die Gier nach Profit und das dafür alle festgelegten Vereinbarungen hintenan gestellt werden. Auf der Insel soll die Basis für eine Erdgasexploration der Migas Pertamina stehen. Das der westliche Teil der  Cenderwasih Bay ein maritimes Naturschutzgebiet ist, und dazu das größte Indonesiens, hält keinen davon ab dort zu bohren und das empfindliche Ökosystem zu gefährden.
Es bleibt zu hoffen, dass die Suche nach dem schnellen Geld nicht zum gewünschten Erfolg führt und dieses einzigartige Gebiet wieder ein Stückweit in Vergessenheit gerät.
Das Resort sucht derweilen eine andere Insel, wo es sich niederlassen kann.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Lebende Tiere als Schlüsselanhänger

Leider muß ich heute auch wieder von einem Trend berichten, der aus China kommt bzw. sich dort verbreitet.
Seit einiger Zeit werden dort kleine Beutel als Schlüsselanhänger o.ä. angeboten, die mit etwas Flüssigkeit gefüllt sind und lebende Tiere enthalten. Die Flüssigkeit dient als Nahrung für ca. 2 Monate.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass irgendjemand auf eine solche Idee kommen könnte, aber scheinbar gibt es genügend skrupellose Geschäftemacher, denen nichts heilig ist um den schnellen Profit zu machen.
Mögen sie in der Hölle schmoren und ihnen jegliches Unglück der Welt widerfahren für diese Abscheulichkeit, die sie wehrlosen Kreaturen antun.
Hier könnt Ihr zumindest eine Petition dagegen unterzeichnen. Ob sie Erfolg haben wird, steht auf einem anderen Blatt.