Orca Reisen hat über Ostern Insolvenz angemeldet. Somit ist ein großer Veranstalter für Tauchreisen nicht mehr am Markt und viele Taucher, die bereits Reisen gebucht haben werden sich Gedanken machen was aus ihrem Urlaub wird.
Laut Orca sind die gezahlten Preise durch eine Ausfallversicherung abgedeckt. Infromationen über Kontaktdaten und den aktuellen Stand der Dinge können auf der Homepage von Orca entnommen werden.
Die Tauchclubs von Orca, an diversen Reisezielen sind von der Insolvenz aber nicht betroffen, da sie unter dem Dach einer andern Firma, nämlich Orca Dive Clubs, angesiedelt.
Samstag, 30. April 2011
Montag, 11. April 2011
Palau - Shark Sanctuary

In meinem Eintrag zu o.g. Thema äußerte ich Bedenken über die Art und Weise der Durchsetzung des Fangverbots für Haie (und inzwischen alle Meeressäuger) in den Gewässern Palaus. Einem Überwachungsboot stehen i.d.R. mehrere hundert Fischerboote gegenüber, die, verbotenerweise, ihrem Treiben nachgehen und somit die Gesetze Palaus misachten und unterwandern!
Doch nun tut sich was in den Geewässern des Inselstaats. Von prominenter Seite eilt Hilfe herbei und es könnte ein erster ernstzunehmender Versuch sein, das illegale Fischen zu unterbinden und wenn nötig, die Durchsetzung der Gesetze auch mit physischen Mitteln zu erlangen.
Die Sea Shepherd Conservation Society wird das Land mit mind. einem Schiff unterstützen, daß über modernste Hilfsmittel verfügt um den illegalen Fischfangflotten Paroli bieten zu können. Sea Sheperd wird sich dabei solcher Technologien wie Drohnen- und Helikopterüberwachung sowie Radarverfolgungssystemen bedienen können.
Sea Shepherd ist insbesonders durch deren Aktionen im Südpolarmeer ins Bewusstsein der Gesellschaft gerückt, als sie einen verbissenen Kampf gegen die japanische Walfangflotte führte. In diesem Jahr haben sie es erstmals geschafft, daß die Flotte die Jagdsaison vorzeitig beendete. Bei ihren Aktionen scheuen die Naturschützer nicht davor zurück sich in direkte Gefahr zu begeben um ihr Ziel zu erreichen.
Die prominente Unterstützung ist hauptsächlich einem Mann zu verdanken, nämlich Dermot Keane, dem Gründer der Palau Shark Sanctuary Organisation. Er stellte den Kontakt zwischen Palaus Präsidenten Toribiong und der Naturschutzorganisation her und sorgte im Groben für das Vertragswerk, das vor etwa zwei Wochen von Paul Watson und Steve Roest von Sea Sheperd und Präsident Toribiong unterzeichnet werden konnte.
Samstag, 26. März 2011
Rangiroa - Französisch Polynesien
Unsere heutige Reise führt uns tief in die Südsee. Zu Französisch Polynesien gehören ein paar der bekanntesten und schönsten Südseeinseln überhaupt.
Nach der Anreise über Tahiti oder Moorea müssen wir noch etwa 1 Std. in östlicher Richtung weiterfliegen um nach Rangiroa zu kommen. Das Atoll ist das größte der südlichen Hemisphäre und misst 80 x (bis zu) 32km. Geographisch gehört es zum Tuamoto Archipel.
Größere Kartenansicht
Wer dorthin zum Tauchen fährt hat nur eines im Sinn: Großfisch! Bei außergewöhnlich guten Sichtweiten von bis zu 50m hat man auch sehr gute Chancen eine große Vielfalt zu erleben.
Das besondere an diesem Atoll sind zwei Kanäle, durch die das Wasser in das Atoll reingepresst wird, bzw. ablaufen kann. Dadurch können enorme Strömungen entstehen, die die großen Jäger der Meere auf den Plan rufen. Der Tiputa Pass ist dabei der bekannteste Ort an dem getaucht wird. Bei einlaufender Strömung wird man außerhalb des Atolls ins Wasser gelassen und taucht entlang der Wand oder in den Kanal hinein. Sehen kann man dabei, je nach Jahreszeit, so ziemlich alles was durch die Ozeane pflügt. Graue Riffhaie sind dabei noch das häufigste womit man rechnen kann. Mit über hundert Tieren auf einmal kann man sich schonmal auf seltenere Arten vorbereiten. Diese treten in Form von Hammerhaien oder auch Tigerhaien auf. Die Hammerheads treten häufiger in der Paarungszeit der Adlerrochen auf, die von Dezember bis März andauert. Die Grauen Riffhaie paaren sich um den Vollmond im Juni. Mantas trifft man am häufigsten von Juli bis September an, bevor sie weiter nach Hawaii reisen.
Auf der anderen Seite des Atolls, am Avotoru Pass, findet man Silberspitzenhaie. Diese sind allerdings recht scheu, weswegen sie angefüttert werden.
Außerhalb des Atolls kann man noch Wale, Marline und andere Hochseebewohner sehen.
Im ganzen Atoll gibt es aber auch diverse Spots, bei denen es nicht so hoch hergeht wie bei den Strömungstauchgängen an den Pässen.
Es gibt etwa ein halbes Dutzend Tauchbasen, die fast alle auf der Flughafeninsel ansässig sind.
Abseits des Tauchens gibt es noch einige andere Betätigungsmöglichkeiten. Ausflüge ins Innere des Atolls bieten die Möglichkeit wahre Inselparadiese kennenzulernen. Neben "Les Sable Roses" empfiehlt sich ein Besuch der "Blue Lagoon". Eine Übersicht der Anbieter und Aktivitäten findest Du hier.
Nach der Anreise über Tahiti oder Moorea müssen wir noch etwa 1 Std. in östlicher Richtung weiterfliegen um nach Rangiroa zu kommen. Das Atoll ist das größte der südlichen Hemisphäre und misst 80 x (bis zu) 32km. Geographisch gehört es zum Tuamoto Archipel.
Größere Kartenansicht
Wer dorthin zum Tauchen fährt hat nur eines im Sinn: Großfisch! Bei außergewöhnlich guten Sichtweiten von bis zu 50m hat man auch sehr gute Chancen eine große Vielfalt zu erleben.
Das besondere an diesem Atoll sind zwei Kanäle, durch die das Wasser in das Atoll reingepresst wird, bzw. ablaufen kann. Dadurch können enorme Strömungen entstehen, die die großen Jäger der Meere auf den Plan rufen. Der Tiputa Pass ist dabei der bekannteste Ort an dem getaucht wird. Bei einlaufender Strömung wird man außerhalb des Atolls ins Wasser gelassen und taucht entlang der Wand oder in den Kanal hinein. Sehen kann man dabei, je nach Jahreszeit, so ziemlich alles was durch die Ozeane pflügt. Graue Riffhaie sind dabei noch das häufigste womit man rechnen kann. Mit über hundert Tieren auf einmal kann man sich schonmal auf seltenere Arten vorbereiten. Diese treten in Form von Hammerhaien oder auch Tigerhaien auf. Die Hammerheads treten häufiger in der Paarungszeit der Adlerrochen auf, die von Dezember bis März andauert. Die Grauen Riffhaie paaren sich um den Vollmond im Juni. Mantas trifft man am häufigsten von Juli bis September an, bevor sie weiter nach Hawaii reisen.
Auf der anderen Seite des Atolls, am Avotoru Pass, findet man Silberspitzenhaie. Diese sind allerdings recht scheu, weswegen sie angefüttert werden.
Außerhalb des Atolls kann man noch Wale, Marline und andere Hochseebewohner sehen.
Im ganzen Atoll gibt es aber auch diverse Spots, bei denen es nicht so hoch hergeht wie bei den Strömungstauchgängen an den Pässen.
Es gibt etwa ein halbes Dutzend Tauchbasen, die fast alle auf der Flughafeninsel ansässig sind.
Abseits des Tauchens gibt es noch einige andere Betätigungsmöglichkeiten. Ausflüge ins Innere des Atolls bieten die Möglichkeit wahre Inselparadiese kennenzulernen. Neben "Les Sable Roses" empfiehlt sich ein Besuch der "Blue Lagoon". Eine Übersicht der Anbieter und Aktivitäten findest Du hier.
Samstag, 19. März 2011
Lizard (Cornwall) - England
Tauchen in England steht bei den wenigsten ganz oben. Kühles Wasser, das englische Wetter und die Küche... naja. Aber die Gewässer rund um England bieten interessante Möglichkeiten einige unvergessliche Tauchgänge zu absolvieren.
Durch den Golfstrom, die Nordsee und den Ärmelkanal abgegrenzt, hat man die Wahl unter recht unterschiedlichen Bedingungen zu Tauchen. Heute will ich einen interessanten Ort vorstellen, der eine hohe Wahrscheinlichkeit bietet ziemlich seltenen Giganten der Meere zu begegnen.
Größere Kartenansicht
Am südlichsten Zipfel der britischen Insel, der Lizard Halbinsel in Cornwall, bietet sich im Frühsommer (April-Juni) ein regelmäßig wiederkehrendes Naturschauspiel. In diesen Wochen erreicht die Planktonblüte ihren Höhepunkt und lockt zig Riesenhaie an, die den reich gedeckten Tisch zum Anlaß nehmen um diesem Gebiet einen Besuch abzustatten. Es ist wahrscheinlich die Lage am südwestlichsten Punkt Großbritanniens, an dem der Ärmelkanal auf die Irische See trifft, die dieses Phänomen begünstigt und uns somit eine gute Chance gibt, diese ungewöhnlichen Kreaturen zu erleben.
Die Riesenhaie bewegen sich meist knapp unter der Wasseroberfläche und sind recht gut an den herausragenden Flossen zu erkennen. Sobald die Tiere gesichtet werden, können Taucher und Schnorchler (wobei meist nur mit Schnorchel agiert wird) ins Wasser steigen und hoffen, das die Haie vorbeiziehen. Sie sind nicht wirklich neugierig und deshalb sollte man sich auch relativ ruhig verhalten wenn man einem begegnet. Dafür sind sie aber auch nicht besonders schnell, was es dem Beobachter ermöglicht ihnen eine kurze Weile zu folgen und zu betrachten.
Die besten Spots befinden sich um die Lizard Halbinsel, um Porthkerris Bay und es gibt diverse Anbieter die einem dieses Erlebnis ermöglichen.
Elasmodiver
Lizarddiver
Pothkerris Diver



Durch den Golfstrom, die Nordsee und den Ärmelkanal abgegrenzt, hat man die Wahl unter recht unterschiedlichen Bedingungen zu Tauchen. Heute will ich einen interessanten Ort vorstellen, der eine hohe Wahrscheinlichkeit bietet ziemlich seltenen Giganten der Meere zu begegnen.
Größere Kartenansicht
Am südlichsten Zipfel der britischen Insel, der Lizard Halbinsel in Cornwall, bietet sich im Frühsommer (April-Juni) ein regelmäßig wiederkehrendes Naturschauspiel. In diesen Wochen erreicht die Planktonblüte ihren Höhepunkt und lockt zig Riesenhaie an, die den reich gedeckten Tisch zum Anlaß nehmen um diesem Gebiet einen Besuch abzustatten. Es ist wahrscheinlich die Lage am südwestlichsten Punkt Großbritanniens, an dem der Ärmelkanal auf die Irische See trifft, die dieses Phänomen begünstigt und uns somit eine gute Chance gibt, diese ungewöhnlichen Kreaturen zu erleben.
Die Riesenhaie bewegen sich meist knapp unter der Wasseroberfläche und sind recht gut an den herausragenden Flossen zu erkennen. Sobald die Tiere gesichtet werden, können Taucher und Schnorchler (wobei meist nur mit Schnorchel agiert wird) ins Wasser steigen und hoffen, das die Haie vorbeiziehen. Sie sind nicht wirklich neugierig und deshalb sollte man sich auch relativ ruhig verhalten wenn man einem begegnet. Dafür sind sie aber auch nicht besonders schnell, was es dem Beobachter ermöglicht ihnen eine kurze Weile zu folgen und zu betrachten.
Die besten Spots befinden sich um die Lizard Halbinsel, um Porthkerris Bay und es gibt diverse Anbieter die einem dieses Erlebnis ermöglichen.
Elasmodiver
Lizarddiver
Pothkerris Diver

Montag, 21. Februar 2011
Tauchverbot Thailand
Diese Nachricht hat sowohl bei Urlaubern als auch bei den betroffenen Tauchschulen wie eine Bombe eingeschlagen. Doch was steckt genau dahinter?
In Ägypten ist das Tauchen augenblicklich nicht wirklich die beste Wahl (obwohl man natürlich auch gerade jetzt die verwaisten Gewässer nutzen könnte) und nun ist ein weiteres Tauchmekka, durch die Verbote an einigen Orten zu Tauchen, betroffen.
Das thailändische Umweltministerium möchte mit dieser Aktion die strapazierten Korallen in einigen Nationalparks schützen, die durch die Korallenbleiche stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Insgesamt werden 18 Spots in sieben Marinenationalparks für Taucher unzugänglich gemacht. Im Prinzip eine löbliche Aktion, doch erschließt sich mir nicht ganz der Sinn dahinter. Der Schutz der Korallen ist definitiv ein positiver Anstoß um auf die Belastung der Lebewesen aufmerksam zu machen. Allerdings ist die Korallenbleiche weniger auf Taucher oder Schnorchler, als auf das Klimaphänomen "El Nino" und "El Nina", zurückzuführen. Dies hatte zur Folge, daß das Wasser auch in der Tiefe ungewöhnlich warm war. Die Folge dessen ist das Ausbleichen der Korallen, die sehr empfindlich auf zu warmes Wasser reagieren.
Wichtiger wäre es, die Anbieter von Tauch- bzw. Schnorcheltouren zu kontrollieren und zu überprüfen. So sind es oftmals die unausgebildeten und "ungebildeten" Nutzer solcher Angebote, diejenigen, die Korallen abbrechen oder auf ihnen herumlaufen.
Taucher haben i.d.R. eine ordentliche Ausbildung, in der ihnen die Zusammenhänge erklärt verständlich gemacht wurden, und sie somit weniger als "Axt im Walde" disqualifiziert.
Dennoch trägt ein Ausbleiben des Menschen an bestimmten Spots immer dazu bei, daß sich die Flora und Fauna erholen können. Es gibt genug Beispiele von Orten, die nach einem Verbot in wesentlich besserem Zustand erschienen als vor dem Verbot. Vielleicht ist es ja ein Modell für die Zukunft, um nach dem Vorbild der Landwirte, bestimmte Spots brachliegen zu lassen um später mehr Freude dort haben zu können.
Um nochmal auf das aktuelle Geschehen zurückzukommen, sei noch erwähnt daß neben zwei Spots an den Similans noch einzelne Spots in sieben Marinenationalparks gesperrt wurden. Es ist aber möglich noch an allen anderen Sports der Parks zu Tauchen. Somit alles nur halb so wild und sicher kein Grund den Urlaub abzublasen.
Nachfolgend die Übersicht der betroffenen Spots:
Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Thailändischen Tourismusbehörde.






In Ägypten ist das Tauchen augenblicklich nicht wirklich die beste Wahl (obwohl man natürlich auch gerade jetzt die verwaisten Gewässer nutzen könnte) und nun ist ein weiteres Tauchmekka, durch die Verbote an einigen Orten zu Tauchen, betroffen.
Das thailändische Umweltministerium möchte mit dieser Aktion die strapazierten Korallen in einigen Nationalparks schützen, die durch die Korallenbleiche stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Insgesamt werden 18 Spots in sieben Marinenationalparks für Taucher unzugänglich gemacht. Im Prinzip eine löbliche Aktion, doch erschließt sich mir nicht ganz der Sinn dahinter. Der Schutz der Korallen ist definitiv ein positiver Anstoß um auf die Belastung der Lebewesen aufmerksam zu machen. Allerdings ist die Korallenbleiche weniger auf Taucher oder Schnorchler, als auf das Klimaphänomen "El Nino" und "El Nina", zurückzuführen. Dies hatte zur Folge, daß das Wasser auch in der Tiefe ungewöhnlich warm war. Die Folge dessen ist das Ausbleichen der Korallen, die sehr empfindlich auf zu warmes Wasser reagieren.
Wichtiger wäre es, die Anbieter von Tauch- bzw. Schnorcheltouren zu kontrollieren und zu überprüfen. So sind es oftmals die unausgebildeten und "ungebildeten" Nutzer solcher Angebote, diejenigen, die Korallen abbrechen oder auf ihnen herumlaufen.
Taucher haben i.d.R. eine ordentliche Ausbildung, in der ihnen die Zusammenhänge erklärt verständlich gemacht wurden, und sie somit weniger als "Axt im Walde" disqualifiziert.
Dennoch trägt ein Ausbleiben des Menschen an bestimmten Spots immer dazu bei, daß sich die Flora und Fauna erholen können. Es gibt genug Beispiele von Orten, die nach einem Verbot in wesentlich besserem Zustand erschienen als vor dem Verbot. Vielleicht ist es ja ein Modell für die Zukunft, um nach dem Vorbild der Landwirte, bestimmte Spots brachliegen zu lassen um später mehr Freude dort haben zu können.
Um nochmal auf das aktuelle Geschehen zurückzukommen, sei noch erwähnt daß neben zwei Spots an den Similans noch einzelne Spots in sieben Marinenationalparks gesperrt wurden. Es ist aber möglich noch an allen anderen Sports der Parks zu Tauchen. Somit alles nur halb so wild und sicher kein Grund den Urlaub abzublasen.
Nachfolgend die Übersicht der betroffenen Spots:
| Marine National Parks | Diving sites temporarily closed as a result of extensive coral bleaching covering over 80 per cent of the concerned areas | ||
| Ko Chueak island | ||
| Ko Bu Lone Mai Pai island | ||
| The islands of Ko Takieng, Ko Hin Ngam, Ko Rawi, Hat Sai Khao and Ko Dong | ||
| Ko Ma Prao | ||
| Hin Klang | ||
| Ao Mae Yai bay, Ao Mangkon bay, Ao Jak bay, Ao Tao bay, Ko Torinla | ||
| Ao Fai Wap bay, Ko Payu or East of Eden |
Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Thailändischen Tourismusbehörde.


Donnerstag, 10. Februar 2011
Walkers Cay - Bahamas
Nicht allzuweit von der Küste Floridas, nämlich ca. 100 Meilen, liegen die Abaco Inseln. Dabei handelt es sich um eine Inselgruppe die zu den Bahamas gehört. Die nördlichste Insel davon heisst Walkers Cay, und dorthin führt unser kleiner Ausflug heute.
Größere Kartenansicht
Die kleine Insel gehört zum gleichnamigen Meeresschutzgebiet und klingt bei Haifans wie Musik in deren Ohren. Bekannt geworden ist dieser Ort durch den "Shark Rodeo". Dabei handelt es sich um einen Spot, an dem Haie mit einem sog. Chumsicle angefüttert werden. Dies funktioniert so, daß die Taucher ins Wasser springen und sich am Grund sammeln. Danach wird der gefrorene Fischabfall ins Wasser gelassen. Dieser hängt wenige Meter über dem Boden wodurch die Haie angelockt werden. Wenn diese dann auftauchen gibt es ein großes Fressgelage und man kann zig Haie dabei beobachten.
Ungewöhnlich an diesem Ort ist, daß man hier, trotz Flachwasser und somit verhältnismäßig wenig Aufwand, eine große Vielfalt an verschiedenen Haien vorfinden kann. Diese reicht von unterschiedlichen Riffhaien (Karibische-, Schwarzspitzen-, usw.) über Zitronen- und Bullenhaien bis zu Hammerhaien und sogar Tigerhaien. Das Tauchen mit diesen Haien ist nicht zwingend saisonabhängig, da es eigentlich immer Haie dort gibt. Allerdings ist es so, daß nicht jede Haiart immer anzutreffen ist. Bullenhaie sind so z.b. zwischen Sep. und Jun. am besten zu beobachten während die Riffhaie und Zitronenhaie fast das ganze Jahr über zu sehen sind. Bei Tigern und Hammerhaien gehört allerdings eine Portion Glück dazu.
Der Shark Rodeo ist ein zweifelhaftes Vergnügen Haien zu begegnen und hat viele Tierschützer auf den Plan gerufen. Das Problem dabei ist, daß Haie im Fressrausch nicht ungefährlich sind. Wenn man ihnen in die Quere kommt, kann es durchaus zu Unfällen kommen.
Um genau sowas zu vermeiden geht es bei einem anderen Ansatz den Tauchern die Haie der Bahamas näher zu bringen, nämlich bei der Sharkschool. Auf der Nachbarinsel Grand Cay befindet sich ein Schulungszentrum um den Umgang mit den Haien zu "erlernen". Die Schüler bekommen dabei nicht nur die Gelegenheit mit unterschiedlichsten Haien zu tauchen, sondern auch Theorieunterricht der einem zunächst einmal die Grundlagen bei der Interaktion mit Haien näherbringt. Geleitet werden diese Seminar von fachkundigen Wissenschaftlern und Tauchern wie z.B. Dr. Erich Ritter, dem bekanntesten Haiforscher.
Die Spots, an denen getaucht wird, bieten unterschiedliche Möglichkeiten der Begegnungen. Sprial Cavern ist dabei einer der bekanntesten und aus vielen Dokus bekannt, da hier häufig 50 und mehr Haie der Gattungen Karibischer Riffhai, Schwarzspitenhaie und Ammenhaie auftreten. Andere Spots sind Shark Beach und Shark Cove in der Nähe der Inseln, mit Bullen- und Zitronenhaien sowie Jungtieren. Weiter draußen, an Tiger Shark Flats und Open Ocean, trifft man eher, wie die Namen vermuten lassen, die größeren Kaliber wie Blau-, Seiden-, Tiger- und Hammerhaie.
Auf Walkers Cay gibt es seit eine Hurrican im Jahr 2004 keine Möglichkeit mehr zu nächtigen. Entweder man bucht einen Kurs bzw. Aufenthalt auf Grand Cay oder muss einen Tauchanbieter für Tagestouren finden. Wirodive bietet diese Kurse beispielsweise an.






Größere Kartenansicht
Die kleine Insel gehört zum gleichnamigen Meeresschutzgebiet und klingt bei Haifans wie Musik in deren Ohren. Bekannt geworden ist dieser Ort durch den "Shark Rodeo". Dabei handelt es sich um einen Spot, an dem Haie mit einem sog. Chumsicle angefüttert werden. Dies funktioniert so, daß die Taucher ins Wasser springen und sich am Grund sammeln. Danach wird der gefrorene Fischabfall ins Wasser gelassen. Dieser hängt wenige Meter über dem Boden wodurch die Haie angelockt werden. Wenn diese dann auftauchen gibt es ein großes Fressgelage und man kann zig Haie dabei beobachten.
Walker's Cay Shark Rodeo Package from Carl Pugliese on Vimeo.
Ungewöhnlich an diesem Ort ist, daß man hier, trotz Flachwasser und somit verhältnismäßig wenig Aufwand, eine große Vielfalt an verschiedenen Haien vorfinden kann. Diese reicht von unterschiedlichen Riffhaien (Karibische-, Schwarzspitzen-, usw.) über Zitronen- und Bullenhaien bis zu Hammerhaien und sogar Tigerhaien. Das Tauchen mit diesen Haien ist nicht zwingend saisonabhängig, da es eigentlich immer Haie dort gibt. Allerdings ist es so, daß nicht jede Haiart immer anzutreffen ist. Bullenhaie sind so z.b. zwischen Sep. und Jun. am besten zu beobachten während die Riffhaie und Zitronenhaie fast das ganze Jahr über zu sehen sind. Bei Tigern und Hammerhaien gehört allerdings eine Portion Glück dazu.
Der Shark Rodeo ist ein zweifelhaftes Vergnügen Haien zu begegnen und hat viele Tierschützer auf den Plan gerufen. Das Problem dabei ist, daß Haie im Fressrausch nicht ungefährlich sind. Wenn man ihnen in die Quere kommt, kann es durchaus zu Unfällen kommen.
Um genau sowas zu vermeiden geht es bei einem anderen Ansatz den Tauchern die Haie der Bahamas näher zu bringen, nämlich bei der Sharkschool. Auf der Nachbarinsel Grand Cay befindet sich ein Schulungszentrum um den Umgang mit den Haien zu "erlernen". Die Schüler bekommen dabei nicht nur die Gelegenheit mit unterschiedlichsten Haien zu tauchen, sondern auch Theorieunterricht der einem zunächst einmal die Grundlagen bei der Interaktion mit Haien näherbringt. Geleitet werden diese Seminar von fachkundigen Wissenschaftlern und Tauchern wie z.B. Dr. Erich Ritter, dem bekanntesten Haiforscher.
Die Spots, an denen getaucht wird, bieten unterschiedliche Möglichkeiten der Begegnungen. Sprial Cavern ist dabei einer der bekanntesten und aus vielen Dokus bekannt, da hier häufig 50 und mehr Haie der Gattungen Karibischer Riffhai, Schwarzspitenhaie und Ammenhaie auftreten. Andere Spots sind Shark Beach und Shark Cove in der Nähe der Inseln, mit Bullen- und Zitronenhaien sowie Jungtieren. Weiter draußen, an Tiger Shark Flats und Open Ocean, trifft man eher, wie die Namen vermuten lassen, die größeren Kaliber wie Blau-, Seiden-, Tiger- und Hammerhaie.
Auf Walkers Cay gibt es seit eine Hurrican im Jahr 2004 keine Möglichkeit mehr zu nächtigen. Entweder man bucht einen Kurs bzw. Aufenthalt auf Grand Cay oder muss einen Tauchanbieter für Tagestouren finden. Wirodive bietet diese Kurse beispielsweise an.


Donnerstag, 27. Januar 2011
Boot 2011
Die Boot 2011 in Düsseldorf ist in vollem Gange und das nehme ich gern zum Anlaß einen kurzen Überblick zu geben.
Wie schon in den Jahren zuvor gibt es dort auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit einen Schnuppertauchgang zu absolvieren. Im eigens dafür installierten Becken kann man, unter fachkundiger Anleitung, die ersten Versuche unter Wasser machen.
Ein großer Trend ist wieder einmal die UW-Fotografie. Die kleinen Digitalkameras ermöglichen es, mit entsprechenden Gehäuse, fast jedermann recht ordentliche Bilder zu machen. Entsprechend groß ist das Interesse der Besucher und die Anzahl der Hobbyfotografen wird immer größer. In der "Underwater Pixel World" findet man von der Einsteigerausrüstung bis zum Profiequipment alles was das Taucherherz begehrt.
Ein anders großes Thema ist, wie immer, der Tauchtourismus. Neben Reiseveranstaltern finden sich auch Tourismusbehörden einzelner Länder. Man kann also von einem groben Überblick über eine Region bis zur spezifischen Reise alles finden. Der Trend geht inzwischen mehr und mehr zu Fernreisen, wie ich den Eindruck habe. Neben den etablierten Zielen wie Ägypten oder die Malediven, geht der Wunsch hin zu immer exotischeren Zielen. Indonesien oder die pazifischen Inseln sind dabei schwer im Kommen.
Vertreten sind alle Hersteller von Tauchausrüstung und -zubehör. Somit gibt es viele Möglichkeiten sich umfassend über den aktuellen Stand des Tauchsports zu informieren. Wer dann noch sofort zuschlagen möchte, kann dies gleich bei diversen Shops machen.
Die Messe hat noch bis So. 30.01.11 geöffnet.



Wie schon in den Jahren zuvor gibt es dort auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit einen Schnuppertauchgang zu absolvieren. Im eigens dafür installierten Becken kann man, unter fachkundiger Anleitung, die ersten Versuche unter Wasser machen.
Ein großer Trend ist wieder einmal die UW-Fotografie. Die kleinen Digitalkameras ermöglichen es, mit entsprechenden Gehäuse, fast jedermann recht ordentliche Bilder zu machen. Entsprechend groß ist das Interesse der Besucher und die Anzahl der Hobbyfotografen wird immer größer. In der "Underwater Pixel World" findet man von der Einsteigerausrüstung bis zum Profiequipment alles was das Taucherherz begehrt.
Ein anders großes Thema ist, wie immer, der Tauchtourismus. Neben Reiseveranstaltern finden sich auch Tourismusbehörden einzelner Länder. Man kann also von einem groben Überblick über eine Region bis zur spezifischen Reise alles finden. Der Trend geht inzwischen mehr und mehr zu Fernreisen, wie ich den Eindruck habe. Neben den etablierten Zielen wie Ägypten oder die Malediven, geht der Wunsch hin zu immer exotischeren Zielen. Indonesien oder die pazifischen Inseln sind dabei schwer im Kommen.
Vertreten sind alle Hersteller von Tauchausrüstung und -zubehör. Somit gibt es viele Möglichkeiten sich umfassend über den aktuellen Stand des Tauchsports zu informieren. Wer dann noch sofort zuschlagen möchte, kann dies gleich bei diversen Shops machen.
Die Messe hat noch bis So. 30.01.11 geöffnet.

Abonnieren
Posts (Atom)


