Da war ich am Wochenede bei den Vorstellungen der EOFT (übrigens sehr zu empfehlen) und bekam einen Flyer in die Hand gedrückt für ein anstehendes Event, nämlich das o.g.
Darin werden einige Kurzfilme gezeigt, die mit Wassersport, dem Meer und deren Bewohnern zu tun haben. Im Frühjahr geht's los.
Hier schonmal ein Teaser:
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Sonntag, 15. Dezember 2013
Shark Finning
Im andauernden Kampf um den Schutz der Ökosysteme gibt es auch immer mal wieder positives zu vermelden.
Das Finning ist eine weit verbreitete Methode um an die begehrten
Haifischflossen zu gelangen und ein Weg, die Familie der Haie, nicht nur
stark zu dezimieren, sondern der Ausrottung nahe zu bringen. Jedoch tut
sich was im Kampf gegen die skrupellosen
Händler. Einer der Hauptumschlagplätze von Haifischflossen, insbesondere
des Ostpazifiks, war/ist Costa Rica. Bis zum vergangenen Jahr wurden
dort tausende Flossen umgeschlagen, ohne das etwas unternommen werden
konnte. Dies hat sich nun geändert, denn seit
etwa einem Jahr ist nicht nur das Finning, sondern auch der Handel
streng untersagt. Mit modernem Gerät soll auch die Umsetzung und
Einhaltung der Gesetze überwacht werden, was in großem Maße der
Praesidentin Chinchilla zu verdanken, und dafuer wurde sie auch
mit dem alljaehrlichen "Shark Guardian of the year" Award ausgezeichnet.
Jedoch ist auch die "dunkle Seite der Macht" nicht untätig und
sucht nach neuen Schlupflöchern, um das Gesetz zu umgehen. Nun werden
nicht mehr nur die Flossen angelandet, sondern auch ein Teil der Haie,
denn solange die Flossen
noch mit der Wirbelsäule verbunden sind, ist es wohl
legal die Tiere zu töten und es handelt sich nicht um Finning. Das dabei
der ganze Rest des Körpers oftmals entsorgt wird, zeigt die unendliche
kriminelle Energie, die in den Hintermännern
inne wohnt.
Bleibt zu hoffen, dass ein und fuer allemal ein Weg gefunden wird,
das töten der Haie einzustellen und sie dauerhaft unter Schutz zu
stellen.
Samstag, 16. November 2013
Visions in blue
Heute möchte ich mal einen clip vorstellen, der anders ist als das was man als Taucher normalerweise so erlebt bzw. vor die Maske bekommt. Elisabeth Lauwerys und Lisa Strohmeyer haben die Tatsache, dass es floureszierende Lebewesen unterwasser gibt dazu genutzt, mal mit UV Licht zu tauchen, statt mit herkömmlichen Lampen. Dabei rausgekommen sind Aufnahmen von Unterwassrbewohnern die wir kennen, aber doch ganz anders wirken.
Aber seht selbst:
Für weitere Infos besucht bitte auch deren Seite: Oceansbelow
Aber seht selbst:
Für weitere Infos besucht bitte auch deren Seite: Oceansbelow
Dienstag, 12. November 2013
Pulau Ahe 2 - Cenderawasih Bay
Mit Bedauern habe ich erfahren, dass das Resort auf Pulau Ahe nach nur 3 Jahren wieder geschlossen wurde.
Das Resort erlangte in Taucherkreise hohe Bekanntheit, weil es die einzige Möglichkeit darstellte, um landgestützt die ortstreuen Walhaie der Cenderawasih Bay zu besuchen.
Hintergrund dafür ist nicht etwa mangelnde Akzeptanz und ausbleibende Kunden, sondern schlicht und einfach die Gier nach Profit und das dafür alle festgelegten Vereinbarungen hintenan gestellt werden. Auf der Insel soll die Basis für eine Erdgasexploration der Migas Pertamina stehen. Das der westliche Teil der Cenderwasih Bay ein maritimes Naturschutzgebiet ist, und dazu das größte Indonesiens, hält keinen davon ab dort zu bohren und das empfindliche Ökosystem zu gefährden.
Es bleibt zu hoffen, dass die Suche nach dem schnellen Geld nicht zum gewünschten Erfolg führt und dieses einzigartige Gebiet wieder ein Stückweit in Vergessenheit gerät.
Das Resort sucht derweilen eine andere Insel, wo es sich niederlassen kann.
Das Resort erlangte in Taucherkreise hohe Bekanntheit, weil es die einzige Möglichkeit darstellte, um landgestützt die ortstreuen Walhaie der Cenderawasih Bay zu besuchen.
Hintergrund dafür ist nicht etwa mangelnde Akzeptanz und ausbleibende Kunden, sondern schlicht und einfach die Gier nach Profit und das dafür alle festgelegten Vereinbarungen hintenan gestellt werden. Auf der Insel soll die Basis für eine Erdgasexploration der Migas Pertamina stehen. Das der westliche Teil der Cenderwasih Bay ein maritimes Naturschutzgebiet ist, und dazu das größte Indonesiens, hält keinen davon ab dort zu bohren und das empfindliche Ökosystem zu gefährden.
Es bleibt zu hoffen, dass die Suche nach dem schnellen Geld nicht zum gewünschten Erfolg führt und dieses einzigartige Gebiet wieder ein Stückweit in Vergessenheit gerät.
Das Resort sucht derweilen eine andere Insel, wo es sich niederlassen kann.
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Lebende Tiere als Schlüsselanhänger
Leider muß ich heute auch wieder von einem Trend berichten, der aus China kommt bzw. sich dort verbreitet.
Seit einiger Zeit werden dort kleine Beutel als Schlüsselanhänger o.ä. angeboten, die mit etwas Flüssigkeit gefüllt sind und lebende Tiere enthalten. Die Flüssigkeit dient als Nahrung für ca. 2 Monate.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass irgendjemand auf eine solche Idee kommen könnte, aber scheinbar gibt es genügend skrupellose Geschäftemacher, denen nichts heilig ist um den schnellen Profit zu machen.
Mögen sie in der Hölle schmoren und ihnen jegliches Unglück der Welt widerfahren für diese Abscheulichkeit, die sie wehrlosen Kreaturen antun.
Hier könnt Ihr zumindest eine Petition dagegen unterzeichnen. Ob sie Erfolg haben wird, steht auf einem anderen Blatt.
Seit einiger Zeit werden dort kleine Beutel als Schlüsselanhänger o.ä. angeboten, die mit etwas Flüssigkeit gefüllt sind und lebende Tiere enthalten. Die Flüssigkeit dient als Nahrung für ca. 2 Monate.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass irgendjemand auf eine solche Idee kommen könnte, aber scheinbar gibt es genügend skrupellose Geschäftemacher, denen nichts heilig ist um den schnellen Profit zu machen.
Mögen sie in der Hölle schmoren und ihnen jegliches Unglück der Welt widerfahren für diese Abscheulichkeit, die sie wehrlosen Kreaturen antun.
Hier könnt Ihr zumindest eine Petition dagegen unterzeichnen. Ob sie Erfolg haben wird, steht auf einem anderen Blatt.
Samstag, 12. Oktober 2013
Sonntag, 22. September 2013
Schweinswaljagd - Iwate, Japan
Sicherlich hat jeder engagierte Tierschützer schonmal etwas vom Film "The Cove" gehört. Die Handlung spielt sich bekanntlich in Japan ab und hat überall auf der Welt Empörung hervorgerufen.
Weiter nördlich, in der Präfektur Iwate, nördlich von Fukushima, findet seit langer Zeit, ein von der Weltöffentlichkeit unbemerktes Treiben statt, dass die Delphinjagd von Teiji noch in den Schatten stellt.
Ziel ist der Weissflankenschweinswal, der in dieser Region vorkommt. Während in Teiji etwa in 2009 1242 Delphine getötet wurden, waren es in Iwate im gleichen Jahr über 9000. Dies ist nur möglich mit einer Flotte, die als die größte Walfangflotte der Welt zählt.
Als im Jahr 2011 das große Seebeben vor Japan Zerstörung und Leid über die japanische Bevölkerung brachte, wurde auch die Flotte stark dezimiert und es bestand Hoffnung, dass aus dem Unglück auch positive Schlüsse gezogen werden konnten. Jedoch hat die Zahl der Beute in den vergangenen beiden Jahren wieder deutlich zugenommen. Bald schon könnten wieder Zahlen erreicht werden, die Teiji wieder deutlich übertreffen, und auf Zahlen aus der Zeit vor dem Tsunami steigen.
Der Grund der Jagd auf diese sehr sozialen und sensiblen Tiere ist relativ einfach: Das Fleisch der Schweinswale ist deutlich günstiger als das der großen Wale. Außerdem ist diese Jagd weniger augenscheinlich, da die Tiere nicht in eine Bucht getrieben und bei lebendigem Leib abgeschlachtet oder verhökert werden. Stattdessen findet die Jagd auf hoher See statt und die Anlandung der toten Tiere erfolgt in den frühen Morgenstunden.
Weitere Infos findet man hier:
IWC
Takepart
WDCS
Weiter nördlich, in der Präfektur Iwate, nördlich von Fukushima, findet seit langer Zeit, ein von der Weltöffentlichkeit unbemerktes Treiben statt, dass die Delphinjagd von Teiji noch in den Schatten stellt.
Ziel ist der Weissflankenschweinswal, der in dieser Region vorkommt. Während in Teiji etwa in 2009 1242 Delphine getötet wurden, waren es in Iwate im gleichen Jahr über 9000. Dies ist nur möglich mit einer Flotte, die als die größte Walfangflotte der Welt zählt.
Als im Jahr 2011 das große Seebeben vor Japan Zerstörung und Leid über die japanische Bevölkerung brachte, wurde auch die Flotte stark dezimiert und es bestand Hoffnung, dass aus dem Unglück auch positive Schlüsse gezogen werden konnten. Jedoch hat die Zahl der Beute in den vergangenen beiden Jahren wieder deutlich zugenommen. Bald schon könnten wieder Zahlen erreicht werden, die Teiji wieder deutlich übertreffen, und auf Zahlen aus der Zeit vor dem Tsunami steigen.
Der Grund der Jagd auf diese sehr sozialen und sensiblen Tiere ist relativ einfach: Das Fleisch der Schweinswale ist deutlich günstiger als das der großen Wale. Außerdem ist diese Jagd weniger augenscheinlich, da die Tiere nicht in eine Bucht getrieben und bei lebendigem Leib abgeschlachtet oder verhökert werden. Stattdessen findet die Jagd auf hoher See statt und die Anlandung der toten Tiere erfolgt in den frühen Morgenstunden.
Weitere Infos findet man hier:
IWC
Takepart
WDCS
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