Um sich mal eine Vorstellung von der Größe des Ölteppichs im Golf von Mexiko zu machen, empfehle ich einen Besuch der Seite Ifitwasmyhome. Dort kann man z.B. seinen Heimatort und das Land eingeben und bekommt daraufhin maßstabsgetreu den Ölteppich auf die Region projeziert.
Unterdessen haben sich einige schlaue Köpfe daran gemacht mal die Auswirkungen der Ölpest in Verbidnung mit dem Golfstrom zu errechnen. Demnach wird man auch an der U.S. amerikanische Ostküste wohl, in nicht unbeträchtlichem Maße, mit Verschmutzungen rechnen müssen. Im Atlantik allerdings soll sich das Öl, wenn es irgendwann dorthin gelangt, dann aber verflüchtigen.
Samstag, 5. Juni 2010
Mittwoch, 2. Juni 2010
Ölkatastrophe im Golf von Mexiko
Die Katastrophe auf der Tiefseebohrinsel "Deepwater Horizon" liegt nun schon über einen Monat zurück. Nach einer Explosion war die Plattform gesunken und hat mehrere Mitarbeiter in den Tod gerissen. Aus mehreren Löchern treten seitdem kaum vorstellbare Mengen Rohöl aus. Man spricht, laut letzten Aussagen, von mind. 2 Mio Litern täglich! Dies reicht um ca. 15.000 Autos zu betanken. Inzwischen ist der Schaden schon um ein vielfaches größer als bei der Havarie der Exxon Valdez.
Was aber führte zu einer solchen Tragödie? Neben mangelnden Sicherheitsvorkehrungen und Profitgier, ist das enorme Risiko, das mit sog. Offshore Bohrungen einhergeht, der Hauptgrund. Nachdem der hohe Ölpreis die enormen Kosten für solche Vorhaben rechtfertigt, werden immer schwierigere Methoden der Ölgewinnung vorangetrieben. Es ist kein Geheimnis, dass der Peak der Erdölförderung von Land aus bereits erreicht ist. Deswegen werden nun die gigantischen Vorräte am Meeresgrund ausgebeutet werden. Bis vor einigen Jahren waren diese Bohrungen bis in Tiefen von wenigen hundert Metern möglich, aber nun werden schwimmende Plattformen bzw. Bohrschiffe aufs offene Meer geschickt und erreichen Tiefen von weit über 5000m.
Das damit verbundene Risiko ist kaum abzuschätzen. Zwar mag die Ingenieurskunst viele Dinge möglich machen, aber die Risiken sind halt nur schwer kalkulierbar und oftmals gibt es zuviele Unbekannte um absolute Sicherheit zu garantieren.
Ich will hier nicht anfangen und auf BP, dem Betreiber der Bohrinsel, rumhacken, denn diese Dinge können überall und in jedem Unternehmen passieren, das sich diesen Gefahren aussetzt. Jede andere Mineralölgesellschaft sollte sich vielmehr glücklich schätzen und anfangen ihre Plattformen zu kontrollieren und ggf. zu verbessern. Es ist aber wichtig, dass künftig strenge und einheitliche Richtlinien eingeführt werden, die die Umwelt wirksam schützen.
Wenn man sich ansieht was der Ölteppich für Ausmasse angenommen hat und welch Leid es über Anwohner und die Pflanzen- und Tierwelt bringt, dann ist es höchste Zeit viele Dinge zu überdenken. Die Tiefsee ist eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt und wir Menschen wagen uns dorthin vor ohne zu wissen welch Unheil wir dort anrichten. Bevor wir es kennenlernen können, vernichten wir möglicherweise unbekannte Lebensformen. Aber wir müssen nicht ganz so tief gehen, denn auch an der Oberfläche spielt sich dramatisches ab. Seevögel, Schildkröten, usw. bewegen sich oft an der Oberfläche und werden durch das Öl so verschmutzt, dass der Tod fast schon vorprogrammiert ist.
Allerdings ist diese Ölpest nicht das einzige was durch die Ölindustrie an Umweltkatastrophen passiert. Weitab von der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit braucht man sich nur die Ölsandgewinnung in Kanada anzusehen, oder aber die Korruption und Guerrialkämpfe die zu enormen Umweltschäden in Nigeria führen.
Ich möchte hiermit aufrütteln und die Verantwortlichen mahnen ihre Macht und Verantwortung allen gegenüber gerecht zu werden. Stellt den Profit nicht vor das Wohl der Menschen vor Ort und schützt die Lebensräume derer die sich nicht verteidigen können. Forscht und versucht zu verstehen auf welchem Terrain ihr euch bewegt bevor in mehreren tausend Metern Tiefe die Bohrköpfe in den Meeresgrund getrieben werden.
Was aber führte zu einer solchen Tragödie? Neben mangelnden Sicherheitsvorkehrungen und Profitgier, ist das enorme Risiko, das mit sog. Offshore Bohrungen einhergeht, der Hauptgrund. Nachdem der hohe Ölpreis die enormen Kosten für solche Vorhaben rechtfertigt, werden immer schwierigere Methoden der Ölgewinnung vorangetrieben. Es ist kein Geheimnis, dass der Peak der Erdölförderung von Land aus bereits erreicht ist. Deswegen werden nun die gigantischen Vorräte am Meeresgrund ausgebeutet werden. Bis vor einigen Jahren waren diese Bohrungen bis in Tiefen von wenigen hundert Metern möglich, aber nun werden schwimmende Plattformen bzw. Bohrschiffe aufs offene Meer geschickt und erreichen Tiefen von weit über 5000m.
Das damit verbundene Risiko ist kaum abzuschätzen. Zwar mag die Ingenieurskunst viele Dinge möglich machen, aber die Risiken sind halt nur schwer kalkulierbar und oftmals gibt es zuviele Unbekannte um absolute Sicherheit zu garantieren.
Ich will hier nicht anfangen und auf BP, dem Betreiber der Bohrinsel, rumhacken, denn diese Dinge können überall und in jedem Unternehmen passieren, das sich diesen Gefahren aussetzt. Jede andere Mineralölgesellschaft sollte sich vielmehr glücklich schätzen und anfangen ihre Plattformen zu kontrollieren und ggf. zu verbessern. Es ist aber wichtig, dass künftig strenge und einheitliche Richtlinien eingeführt werden, die die Umwelt wirksam schützen.
Wenn man sich ansieht was der Ölteppich für Ausmasse angenommen hat und welch Leid es über Anwohner und die Pflanzen- und Tierwelt bringt, dann ist es höchste Zeit viele Dinge zu überdenken. Die Tiefsee ist eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt und wir Menschen wagen uns dorthin vor ohne zu wissen welch Unheil wir dort anrichten. Bevor wir es kennenlernen können, vernichten wir möglicherweise unbekannte Lebensformen. Aber wir müssen nicht ganz so tief gehen, denn auch an der Oberfläche spielt sich dramatisches ab. Seevögel, Schildkröten, usw. bewegen sich oft an der Oberfläche und werden durch das Öl so verschmutzt, dass der Tod fast schon vorprogrammiert ist.
Allerdings ist diese Ölpest nicht das einzige was durch die Ölindustrie an Umweltkatastrophen passiert. Weitab von der Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit braucht man sich nur die Ölsandgewinnung in Kanada anzusehen, oder aber die Korruption und Guerrialkämpfe die zu enormen Umweltschäden in Nigeria führen.
Ich möchte hiermit aufrütteln und die Verantwortlichen mahnen ihre Macht und Verantwortung allen gegenüber gerecht zu werden. Stellt den Profit nicht vor das Wohl der Menschen vor Ort und schützt die Lebensräume derer die sich nicht verteidigen können. Forscht und versucht zu verstehen auf welchem Terrain ihr euch bewegt bevor in mehreren tausend Metern Tiefe die Bohrköpfe in den Meeresgrund getrieben werden.
Donnerstag, 1. April 2010
Reisebericht Indonesien 2010 - Molukken Cape Paperu
Nachdem wir, wie schon gesagt, diverse Ziele ins Auge gefasst hatten, mussten wir aufgrund der Tatsache, das Bernhard nicht mitfahren konnte, ein Ziel wählen das auch für drei Reisende gut war. Ein Livaboard, das auch mal auf dem Wunschzettel stand, kam in dieser Konstellation nicht in Frage.
Nach einigen hin und her kamen wir letztendlich auf die Molukken und dort auf Saparua. Diese Insel liegt in der Nähe von Ambon im Herzen der Molukken. Die Molukken sind als "Gewürzinseln" bekannt und sind schon seit Jahrhunderten ein Anbaugebiet und als Exporteur von Pfeffer über Muskatnüsse bis zu Gewürznelken bekannt. Die Portugiesen waren im Jahr 1512 die ersten, die sich dort niederließen und den Handel mit diesen damals äußerst wertvollen Gütern fortan kontrollierten. Ein Jahrhundert später kamen die Holländer und übernahmen die Herrschaft. Noch heute konnten wir Spuren dieser Kolonialmächte auf unserer Urlaubsinsel finden. Heutzutage sind die Molukken wieder relativ sicher zu bereisen. Zwar gibt es in der nördichen Provinz Maluku Utara und auf der Insel Halmahera wohl noch vereinzelt Unruhen, aber in der südlichen Provinz Maluku, und im speziellen Ambon und Saparua, haben wir keine Feindseligkeiten feststellen können. Was wir aber gesehen haben waren diverse Kasernen auf Ambon, die die Hauptstadt der Provinz Maluku ist.
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Vor Saparua
Der Empfang auf Saparua im Cape Paperu Resort verlief sehr herzlich. Eliane, Mitbesitzerin und Ehefrau von Kurt Gross, empfing uns mit einigen Angestellten am Steg und überreichte jedem von uns eine Blumenkette. Wir wurden in die Tauchbasis geführt und bekamen eine kurze Einführung in die Örtlichkeiten und allerlei Wissenswertes erzählt. Danach durften wir in unseren Bungalow und entspannen. Wir wollten eigentlich gleich in den richtigen Schlafrythmus kommen und erst abends schlafen, aber schon nachmittags überkam es uns und wir nickten ein. Für den Schlafrythmus war das natürlich gar nix, aber so waren wir abends recht fit und haben noch bis tief in die Nacht mit Kurt über Gott und die Welt gesprochen. U.a. erfuhren wir, daß wir wirklich abgezockt worden waren, denn der Terminalwechsel dürfte max. 50.000 IDR kosten.
Spruch des Tages: I glaub mi lauscht dr Aff
Spruch des Tages: I glaub mi lauscht dr Aff
Nach dem Mittagessen stand der erste TG am Hausriff an. Es war nicht tief, max. 9m, aber wir bekamen wirklich einen tollen Korallenbewuchs und viele kleine Exoten zu Gesicht. Es gab Geisterpfeiffenfische, Kakadustirnflosser, verschiedene Schnecken, allerlerlei Juvenile, wie Kaiserfische, Fledermausfische oder Süßlippen. Wenn man Glück hat und sich mit dem Boot über der Seegraswiese absetzen lässt, hat man auch die Möglichkeit mal eine Seekuh zu beobachten. Ein Glück, das uns allerdings versagt blieb. Wir waren wirklich sehr angetan, so dass wir schon am Nachmittag einen weiteren TG mit unserem Guide Alfi machten, bei dem es wieder neues zu sehen gab.
Die Mahlzeiten werden idR gemeinsam eingenommen. D.h. es werden gemeinsame Tische eingedeckt und man kommt so, recht schnell, in Kontakt mit den anderen Gästen. Natürlich kann man auch allein sitzen, aber dies ist wohl eher selten der Fall. So kam es auch, dass wir bald schon nette Bekanntschaften gemacht haben. Mit Alex, Rainer und Mike sowie o.g. Michaela und Didi, hatten wir viel Spaß.
Der zweite Tag führte uns aus der geschützen Bucht heraus, auf die andere Seite nach Eagle Rock und Batu Palau. Wir sind bei wunderbarem Sonnenschein rausgefahren und das türkisfarbene, klare Wasser bildete einen tollen Kontrast zum satten Grün der Insel im Hintergrund. Batu Palau ist ein schöner großer Korallenblock mit viel Klein- und Kleinstleben. Wir haben tolle Schnecken gefunden, wie eine Halgerda reticulata, Chromodoris magnifica und Chromodoris Lochi. Dabei war wieder diese unglaubliche Farbenvielfalt der Korallen auffällig. Schon während des Urlaubs haben wir feststellen können, und auch andere bestätigten dies, das es wohl die bisher besterhaltenen Korallen sind, die wir alle gesehen haben.
Anemonen Garnele (Periclimenes brevicarpalis)
Unseren ersten 3-Tank Dive hatten wir vor Haruku. Diese Insel liegt zwischen Ambon und Saparua. Auf dem Weg dorthin begleiteten uns Delphine und es sollte die Chance auf einige Grossfische geben. Die Gruppe wurde zweigeteilt und so waren wir max 6 Personen pro Gruppe. Shark Cave ist ein Platz, der direkt vor einer betauchbaren Höhle liegt, die allerdings nicht soviel mit Haien zu tun hat, denn es ist vielleicht gerade mal 3m tief wenn man hineintaucht. Der TG beginnt über dem Riffdach und führt dann zum sanft abfallenden Riff, das auch hier wirklich toll bewachsen ist. Langsam geht es tiefer und bevor man wieder umkehrt, können erfahrene Taucher dann durch einen Torbogen auf 30m tauchen, der einen wieder auch ca 33m ausspuckt. Erfahrene Taucher deshalb, weil man sehr nah an die Nullzeit kommt und wenn man nicht bald wieder höher geht, kommt man in die Deko, was mir passiert ist. Allerdings war ich auch auf über 36m, da ich noch eine tiefere Höhle anschauen wollte. Zurück ging es dann über eine sandige Fläche auf etwa 12-15m Tiefe. Dort konnten wir neben der intererssanten Topografie, die dieser Platz zweifellos hat, auch ein Problem erkennen, das immer wieder zu beobachten ist. Über uns, an der Wasserobefläche, hatten die anlandigen Strömungen einigen Müll an die Küste geschwemmt. Leider ist es so, daß noch immer viel Müll verklappt wird. Wie erklärte uns Kurt die Entwicklung in dieser Gegend so schön: Die Menschen sind nicht dumm, sie sind lediglich ungebildet. Sie liegen zwar gute 50 Jahre zurück, werden aber den Sprung auf den Stand von heute in 20 Jahren schaffen. Diese werden sie aber auch brauchen. Plastikmüll wird dort halt so entsorgt wie der organische Müll und mangels Bildung wissen sie es auch nicht besser. Wieder zu Shark Cave: Es ging über die Sandflächen auf der auch alte Baumstämme lagen zurück zur Höhle, die wir auch noch kurz betauchen wollten. Leider war es, wie eingangs erwähnt, recht flach und endete in einer Höhle mit Fledermäusen, oder bei uns auch als "Ilsen" bekannt. Witzig wurde es beim dritten TG des Tages. Beim Abstieg stellt Robby fest, das der Druckausgleich nicht klappte. Er signalisierte das sonst Alles ok sei und er wieder aufs Boot ginge. Nach dem TG, der eine schöne Steilwand hat und ein paar Swim-Throughs, befanden wir uns bereits über dem Riffdach und hatten die Aufstiegphase eingeleitet, als ich merkte, das ein zweites Boot an unserem hing. Wir stiegen an Bord und entdeckten zwei weitere Leute. Robby erzählte, das sie sich schon auf dem Boot umgesehen hätten und er Sorgen hatte der erste entführte Taucher auf den Molukken zu sein. Die Kollegen hätten sich die Bilder seiner Kamera zeigen lassen und Robby hütet noch heute das Bild des einen Besuchers, der sich von ihm ablichten ließ. Später stellte sich heraus, das sie scharf auf Informationen zu guten Fischgründen waren.
Nusa Laut! Ein Ort der uns magisch anzog. Wir hatten schon darüber gelesen und erfahren, dass es dort Hammerhaie geben soll. Leider wurde uns schon bald der Zahn gezogen diese Tiere zu jenem Zeitpunkt dort anzutreffen. Scheinbar ist die beste Zeit sie zu sehen zwischen November und Februar. Dennoch soll es dort immer wieder die Möglichkeit geben grosse Meeresbewohner zu beobachten. Entsprechend waren die Erwartungen, trotz des Dämpfers mit den Hammerhaien, recht hoch. Wir wollten endlich mal etwas grosses sehen, da sich die bisherigen TG eher auf Kleinkram beschränkte. Es fing gut an, denn auf dem Weg in den Südosten kreuzten Delphine wieder unseren Weg. Bei Ahmed angekommen gab es ein kurzes Briefing und dann ging es schon runter. Das Riff fällt relativ zügig ab und wir richteten unsere Blicke auch immer wieder ins Blau. Es begann gut mit zwei grossen Barrakudas, doch im Verlauf kam nichts Grösseres mehr hinzu. So beendeten wir den ersten TG etwas enttäuscht. Der zweite TG führte uns etwas weiter südlich und neben einem schönen Schwarm Fledermausfischen hat sich Markus wieder als Transportgelegenheit für Halterfische (s. Bali 2003) hervorgetan. Auf ein neues, hiess es vor dem dritten TG, nochmal an Ahmed. Diesmal hatten wir mehr Glück. Wir sahen Spanische Makrelen, Büffelköpfe und Adlerrochen. Ein toller TG, der das Potential dieses Platzes aufblitzen ließ.
Spruch des Tages: Hier ist es wie im Paradies, aber nix für Dich.
Ab geht´s, in die Tiefe
Der Abend verlief sehr lustig. Wir hörten und erzählten viele Geschichten mit einigen der Verbliebenen. Eliane und Kurt gaben Stories aus ihrem bewegten Leben zum Besten und wir hatten alle nochmal einen sehr schönen Abschlußabend. Am Tag des Abschieds wurden wir von der ganzen Belegschaft zum Steg gebracht und herzlich verabschiedet. Wir haben es sehr genossen dort zu sein und es war ein bischen traurig aber wir hatten ja noch ein paar Tage in Singapur vor uns.
Mit uns verließen auch Didi und Michaela Saparua. Wir wurden gemeinsam zum Flughafen gebracht und kamen gegen 10.30h an. Unser Flug sollte um 13h gehen, der der anderen beiden um 15h. Ich sage das nicht ohne Grund denn wie Du dir sicher denken kannst, kam es nicht so wie geplant. Unser Flieger kam ein wenig verspätet an, aber an einen etwas verspäteten Abflug war nicht zu denken, den irgendein Problem verzögerte den Abflug immer mehr. Das Problem war nicht bekannt und wurde auch nicht kommuniziert und wenn die Angestellten der Airline kein Englisch sprechen, oder sprechen wollen, ist es schwierig weiterzukommen. Ein Passagier, der des Englischen mächtig war, übersetzte uns netterweise und versuchte weiterzuhelfen wo es ging. Wir hatten nämlich einen Anschlußflug in Jakarta und die Verspätung durfte nicht zu lange dauern. In der Zwischenzeit wurde schon Michaela und Didi´s Flug aufgerufen und bei uns tat sich noch immer nichts. Nach etwa 4 Std ging dann aber alles ganz schnell und das Boarding begann. Die Zwischenlandung in Surabaya war auch unvergesslich. Nachdem wir aussteigen sollten und es zunächst hieß wir würden im gleichen Bomber weiterfliegen, erfuhren wir im Terminal das dem nicht so sei. Ok, erstmal kein großes Problem. Im Flieger war es so eng das uns die Stewardessen die erste Reihe anboten, die noch frei war. Wunderbar! Die Türen schlossen sich, die Gangway wurde zurückgefahren und dann sahen wir wie eine der Stewardessen nochmal durch das Fenster in der Tür schaute und den Kopf schüttelte. Es machte sich etwas Unruhe unter der Besatzung breit, die Kollegen standen auf und die Gangway wurde wieder rangefahren. Die Tür ging nochmal auf und es sprang ein Typ rein, der wie ein Pilot oder sowas aussah und schnell im Cockpit verschwand... Nanu???
Der Rest lief ok, aber wir verpassten den Anschlußflug, wie erwartet. Nun mussten wir uns um eine Bleibe für die Nacht kümmern. Das erledigten wir am Airtport und bekamen ein Hotel direkt in der Nähe. Dort aßen wir noch zu Abend und danach ging es ins Bett da wir um 3.30h wieder raus mußten um den ersten Flieger nach Singapur um 6h zu bekommen. Das klappte auch soweit planmäßig und wir hoben ab. Ja, bis zum Landeanflug klappte auch alles bestens. Kurz über der Landebahn wurde es unruhig und der Pilot startete durch weil sich ein Unwetter zusammengebraut hatte. Wir kreisten noch ein paarmal über der Stadt und brachen schließlich ab weil der Treibstoff ausgegangen war. So landeten wir auf einem Urwaldflughafen in Malaysia um zu tanken und das Unwetter abzuwarten. Das ganze dauerte nochmal etwa 2 Std. bis wir dann endlich nach Singapur abhoben und kurz darauf endlich landeten.Singapur ist schon eine Beeindruckende Stadt. Obwohl von den Ausmaßen nicht sonderlich groß, nämlich ca.700qkm, versucht sich die der Stadtstaat an ständig neuen Superlativen. Diese fangen an bei der Landgewinnung, die in zwischen etwa 150qkm umfasst, geht über die Vielzahl an enomen Einkaufszentren bis zu einer Bauaktivität, die Bauunternehmen andernorts die Tränen in die Augen treiben würde. So hat das im Bau befindliche Casino (im unteren Bild links) ein Investitionsvolumen von über 5Mrd USD und es werden z.Z. noch mindestens elf weitere Wolkenkratzer gebaut. Ohnehin scheint das Wort Krise in SNG ein Fremdwort zu sein, wenn man den Konsum und die Aktivitäten dort sieht. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht so enden wird wie in Dubai.
Wir wurden zu unserem Hotel Swissôtel The Stamford gebracht und machten uns noch schnell fertig. Der erste Tag in Singapur war schon halb rum und wir beschlossen einen ersten Überblick durch eine Stadtrundfahrt zu erlangen. Das klappte auch sehr gut und wir stellten fest, das neben den vielen Kulturen (Inder, Chinesen, Malayen usw.) und ihren Stadtteilen das Stadtbild durch den Wechsel zwischen traditionellem und modernem und viele Grünflächen geprägt ist. Abends waren wir mit Bekannten verabredet und in Little India essen. Im Banana Leaf Apolo isst man von Bananenblättern und bekommt hervorragende nordindische Küche serviert. Man sollte aber beachten, dass die Restaurants derart runtergekühlt werden, das ein langärmliges Hemd ratsam ist.
In Hommage an einen meiner Lieblingsfilme, möchte ich eine Begebenheit nicht unerwähnt lassen. Ja, wir haben ihn gehört! Den Verkehrsbericht von Singapur! Ich konnte mir ja nie so wirklich etwas darunter vorstellen, aber nun weiss ich was Otti damit im Superstau meinte. Als Auswärtiger versteht man gar nichts, aber rein gar nichts, von dem was erzählt wird. Es ist eine Aneinaderreihung von Abkürzungen, die für diverse Expressways stehen, und man als Tourist hoffnungslos überfordert wäre. Da geht es dann um den BKE, CTE, ECP, KJE, PIE oder TPE. Sagenhaft! Da kann man nur sagen: Freie Fahrt.
Das alt ehrwürdige Raffles. Wo Kolonialstil auf Moderne trifft
Detail des Esplanade
Cavenagh Bridge vor dem EsplanadeUnseren letzten Abend dinierten wir im Equinox. Es ist das höchstgelegene Restaurant der Stadt und liegt in der 70. Etage des Swissôtel. Während wir das Menü genossen und einen schönen Abend verlebten, konnten wir die Lichter der Stadt unter uns sehen.
Vor unserem Abflug wollten wir auf Philipp´s Anraten hin noch den Zoo sehen. Es sollte alles nicht lange dauern mit der Anfahrt und da wir noch etwa 5 Std Zeit hatten, war alles ok. Allerdings dauerte es 1,5 Std. bis wir dort waren und mit einer ähnlich langen Rückfahrt blieben uns max. 2 Std. Dementsprechend hasteten wir durch dieses Kleinod. Es gibt praktisch keine Gitter und man hat einen ganz anderen Bezug zu den Bewohnern.
Unser Rückflug verlief ähnlich glücklich wie die beiden vorherigen. Unsere drei Plätze waren die einzigen, bei denen das Entertainmentsystem nicht funktionierte und somit auch kein Licht usw. Aber dafür landeten wir wenigstens pünktlich in Ffm.
Top 5 Tauchplätze:
1. Ahmed/ Nusa Laut
2. Hausriff
3. Shark Cave/ Haruku
4. Batu Palau/ Saparua
5. Tanjung Aboru/ Haruku
Sonntag, 7. März 2010
Aquario Vasco da Gama Lissabon
Nachdem ich schon das Ozeanarium in Lissabon beschrieben habe, möchte ich noch ein weiteres Kleinod in dieser schönen Stadt vorstellen.
Es handelt sich dabei um das ehrwürdige Aquarium Vasco da Gama im Stadtteil Algés. Schon lange bevor man überhaupt einen Gedanken an die Errichtung eines der größten Aquarien der Welt, das Ozeanarium, verschwendete, brachte dieses Haus allen Interessierten schon die Welt unter Wasser näher.
Schon als ich es im Kindesalter das erste mal besuchte, war es recht betagt. Mit nun über 110 Jahren auf dem Buckel, ist es eines der ältesten öffentlichen Aquarien der Welt. Das besondere an diesem Haus ist, das es zweigeteilt ist. Es besteht aus dem Aquarium, das viele kleine Becken mit unterschiedlichsten Fischen und Lebewesen hat, und aus einem Museum das diverse präparierte Exponate zeigt, aber auch einfach diverse Muscheln oder auch nur Fischereiwerkzeug.
Die Aufgaben und Tätigkeiten des Hauses gehen aber weit über die Präsentation von lebenden und toten Fischen hinaus. Man hat sich auch dem Schutz und der Lehre der Meere verschrieben. Es gibt Aufzuchtprogramme für Fische und auch ein Projekt zum Studium und Schutz der Meeressäuger vor der portugiesischen Küste.
Ein Exponat möchte ich nicht unerwähnt lassen, da es mich schon als Kind faszinierte und heute, als Taucher, ein Wunsch ist es lebend zu sehen: Ein Riesenkrake von ca. 8m Länge, der vor vielen Jahrzehnten als Fang in einem Netz endete und den Weg ins Aquario Vasco da Gama fand.
Es handelt sich dabei um das ehrwürdige Aquarium Vasco da Gama im Stadtteil Algés. Schon lange bevor man überhaupt einen Gedanken an die Errichtung eines der größten Aquarien der Welt, das Ozeanarium, verschwendete, brachte dieses Haus allen Interessierten schon die Welt unter Wasser näher.
Schon als ich es im Kindesalter das erste mal besuchte, war es recht betagt. Mit nun über 110 Jahren auf dem Buckel, ist es eines der ältesten öffentlichen Aquarien der Welt. Das besondere an diesem Haus ist, das es zweigeteilt ist. Es besteht aus dem Aquarium, das viele kleine Becken mit unterschiedlichsten Fischen und Lebewesen hat, und aus einem Museum das diverse präparierte Exponate zeigt, aber auch einfach diverse Muscheln oder auch nur Fischereiwerkzeug.
Die Aufgaben und Tätigkeiten des Hauses gehen aber weit über die Präsentation von lebenden und toten Fischen hinaus. Man hat sich auch dem Schutz und der Lehre der Meere verschrieben. Es gibt Aufzuchtprogramme für Fische und auch ein Projekt zum Studium und Schutz der Meeressäuger vor der portugiesischen Küste.
Ein Exponat möchte ich nicht unerwähnt lassen, da es mich schon als Kind faszinierte und heute, als Taucher, ein Wunsch ist es lebend zu sehen: Ein Riesenkrake von ca. 8m Länge, der vor vielen Jahrzehnten als Fang in einem Netz endete und den Weg ins Aquario Vasco da Gama fand.
Samstag, 6. März 2010
Oceanário Lissabon
Das Ozeanarium in Lissabon wurde zur Expo 1998 gebaut und eingeweiht. Während der Veranstaltung war es eine der Hauptattraktionen auf dem Gelände und man musste Wartezeiten von teilweise 2 Std. in Kauf nehmen um es besuchen zu können.
Heutzutage ist dies glücklicherweise nicht mehr der Fall und man kann es normalerweise gleich betreten.
Der Bau besteht aus zwei Etagen, die man spiralförmig, von oben nach unten, ablaufen kann. Um das grosse Hauptbecken herum, das das Leben im Ozean zeigt, befinden sich vier etwas kleinere Becken, die verschiedenen Klimazonen nachempfunden sind. So kann man neben arktischen Gewässern auch den Nordatlantik, den gemäßigten Pazifik und den tropischen Indik erleben.
Im Obergeschoß sieht man die meisten Becken von der Oberfläche mit entsprechender Vegetation. Es gibt Pinguine, Otter aber auch Vögel.
Wenn man ins Untergeschoß kommt, kann man die gleichen Becken mit ihrem Leben unterwasser kennenlernen. Nebenbei gibt es noch viele separate, kleinere Becken die sehr spezielle Lebensräume näherbringen wie z.B. nachtleuchtende Quallen oder Lebewesen der Tiefsee. Zum Ende hin bekommt man sogar einen Einblick hinter die Kulissen des Aquariums. Es werden Jungtiere als auch Becken zum Eingewöhnen der Fische gezeigt und man kann den Mitarbeitern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen.
Das Hauptbassin bildet dabei immer das Zentrum um das man sich bewegt. Somit hat man immer andere Blickrichtungen und kann auch Fische sehen, die sich weniger zutraulich zeigen als andere. Im großen Tank befinden Sich neben Mantas und großen Kartoffelbarschen auch Makrelenschwärme, ein Mondfisch und diverse Haiarten.
Heutzutage ist dies glücklicherweise nicht mehr der Fall und man kann es normalerweise gleich betreten.
Der Bau besteht aus zwei Etagen, die man spiralförmig, von oben nach unten, ablaufen kann. Um das grosse Hauptbecken herum, das das Leben im Ozean zeigt, befinden sich vier etwas kleinere Becken, die verschiedenen Klimazonen nachempfunden sind. So kann man neben arktischen Gewässern auch den Nordatlantik, den gemäßigten Pazifik und den tropischen Indik erleben.
Im Obergeschoß sieht man die meisten Becken von der Oberfläche mit entsprechender Vegetation. Es gibt Pinguine, Otter aber auch Vögel.
Wenn man ins Untergeschoß kommt, kann man die gleichen Becken mit ihrem Leben unterwasser kennenlernen. Nebenbei gibt es noch viele separate, kleinere Becken die sehr spezielle Lebensräume näherbringen wie z.B. nachtleuchtende Quallen oder Lebewesen der Tiefsee. Zum Ende hin bekommt man sogar einen Einblick hinter die Kulissen des Aquariums. Es werden Jungtiere als auch Becken zum Eingewöhnen der Fische gezeigt und man kann den Mitarbeitern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen.
Das Hauptbassin bildet dabei immer das Zentrum um das man sich bewegt. Somit hat man immer andere Blickrichtungen und kann auch Fische sehen, die sich weniger zutraulich zeigen als andere. Im großen Tank befinden Sich neben Mantas und großen Kartoffelbarschen auch Makrelenschwärme, ein Mondfisch und diverse Haiarten.
Sonntag, 28. Februar 2010
Filmtipp
Der Trailer für den Film Unsere Ozeane lässt schon einiges vermuten. So beginnt der Film mit respekteinflößenden Bildern, die die Gewalt der Ozeane verdeutlichen. Doch schon unter der Meeresoberfläche wird es still und die macher nehmen den Zuschauer mit in eine Welt, die bisher weniger erforscht wurde als der Weltraum.
Wir werden Augenzeugen von riesigen Schwärmen Kuhnasenrochen, Walrossen mit Jungtieren oder aber solchen Exoten wie dem Großen Fetzenfisch, der nur an der Südküste Australiens vorkommt.
Doch der Film besticht nicht nur durch spektakuläre Aufnahmen, wie den Begegnungen mit Weißen Haien, sondern will auch wachrütteln, denn die Meeresbewohner sind gefährdet durch Überfischung und dem Raubbau am Meer. So sehen wir auch Aufnahmen von verendenden Tieren in Schleppnetzen oder Müll der einfach im Meer verklappt wurde.
Wir werden Augenzeugen von riesigen Schwärmen Kuhnasenrochen, Walrossen mit Jungtieren oder aber solchen Exoten wie dem Großen Fetzenfisch, der nur an der Südküste Australiens vorkommt.
Doch der Film besticht nicht nur durch spektakuläre Aufnahmen, wie den Begegnungen mit Weißen Haien, sondern will auch wachrütteln, denn die Meeresbewohner sind gefährdet durch Überfischung und dem Raubbau am Meer. So sehen wir auch Aufnahmen von verendenden Tieren in Schleppnetzen oder Müll der einfach im Meer verklappt wurde.
Freitag, 19. Februar 2010
Raja Ampat (Raja Empat)
Ich habe mit Hanifaru auf den Malediven begonnen und möchte heute ein weiteres Traumziel für Taucher vorstellen.
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Diesmal geht die Reise nach Indonesien, dem größten Inselstaat der Erde. Im fernen Osten des Landes liegt, auf Neuguinea, die autonme Region West Papua mit der Provinz Irian Jaya Barat. Vor der Küste liegt das Gebiet der Vier Könige, Raja Ampat, oder um genau zu sein, Raja Empat. Der Name leitet sich aus den vier großen Inseln ab, die das Gebiet grob eingrenzen. Dies sind Waigeo, Batanta, Salawati und Misool.
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Diesmal geht die Reise nach Indonesien, dem größten Inselstaat der Erde. Im fernen Osten des Landes liegt, auf Neuguinea, die autonme Region West Papua mit der Provinz Irian Jaya Barat. Vor der Küste liegt das Gebiet der Vier Könige, Raja Ampat, oder um genau zu sein, Raja Empat. Der Name leitet sich aus den vier großen Inseln ab, die das Gebiet grob eingrenzen. Dies sind Waigeo, Batanta, Salawati und Misool.
Auf unserer Erde gibt es nur noch wenige Gebiete in die die Zivilisation bisher nicht oder kaum vorgedrungen ist. Diese Inseln sind bislang noch nicht sonderlich in das Bewusstsein der Menschen gerückt und so haben sich Kultur der Einheimischen und auch die Umwelt ungestört entwickeln können. Es gibt in diesem Paradies viele endemische Tierarten, von Vögeln bis Beuteltieren und auch die Pflanzenwelt dort hat viele Exoten zu bieten. Diese Vielfalt setzt sich unter Wasser fort und man darf eine der höchsten Konzentrationen an unterschiedlichen Korallenarten weltweit bewundern. So sind auf diesem verhältnismäßig kleinen Gebiet fast 75% aller bekannten Korallenarten, nämlich über 500, vertreten. Auch die Zahl der Fischspezies bewegt sich bei annähernd 1.200, was Meere wie die Karibik fast wie eine Wüste aussehen lässt.
Das Schlagwort heisst Vielfalt. Die Biodiversität ist außergewöhnlich und es kommt dort noch häufig vor, daß neue Spezies gefunden werden. So wurde erst vor wenigen Jahren, bei einer Expedition dort, der "Walking Shark" und 50 weitere, bisher unbekannte Arten entdeckt.
Das Schlagwort heisst Vielfalt. Die Biodiversität ist außergewöhnlich und es kommt dort noch häufig vor, daß neue Spezies gefunden werden. So wurde erst vor wenigen Jahren, bei einer Expedition dort, der "Walking Shark" und 50 weitere, bisher unbekannte Arten entdeckt.
Doch es droht Gefahr für die vier Könige. Ein weit verbreitetes Problem ist Dynamitfischerei, und auch der kommerzielle Fischfang, der dort inzwischen verboten ist, wird noch immer betrieben. Die Abgelegenheit und nicht vorhandene Infrastruktur hat auch Schattenseiten, denn somit ist eine lückenlose Überwachung kaum möglich. Dies übernehmen die Bewohner der kleinen Dörfer selbst soweit es geht. Außerdem haben die beiden einzigen Resorts dort, das Kri Eco Resort bzw. Sorido Bay und das Misool Eco Resort, sich dem Schutz und Erhalt dieses einzigartigen Refugiums verschrieben. Neben dem Tauchbetrieb für die Gäste, werden Einheimische im Umgang mit der Natur und dem Schutz des ihnen gegebenen Lebensraumes geschult. Es werden die strengen Regularien der Fischerei überwacht und umgesetzt. Trotz der Anwendung moderner Methoden und des Schrittweisen Einzug der Zivilisation, bemühen sich die Betreiber die Einheimischen in der Bewahrung ihrer Kultur zu bekräftigen indem sie Veränderungen nur behutsam zulassen und durchführen.
Eine weitere Möglichkeit dieses Gebiet zu betauchen, ist mittels eines Liveaboards. Es gibt inzwischen einige Boote, die in den Gewässern Raja Empats verkehren. So ist z.B. die Paradise Dancer oder die Tambora dort unterwegs. Aber auch die Shakti befährt die Gewässer dieses Gebiets. Sie ist bekannt aus einem grossen Bericht, den Geo vor einiger Zeit veröffentlicht hat.
Eine weitere Möglichkeit dieses Gebiet zu betauchen, ist mittels eines Liveaboards. Es gibt inzwischen einige Boote, die in den Gewässern Raja Empats verkehren. So ist z.B. die Paradise Dancer oder die Tambora dort unterwegs. Aber auch die Shakti befährt die Gewässer dieses Gebiets. Sie ist bekannt aus einem grossen Bericht, den Geo vor einiger Zeit veröffentlicht hat.
The Passage, die Meerenge zwischen Waigeo und Gam, ist ein Tauchspot, der wahrlich einzigartig ist. Man taucht im klaren Wasser eines kleinen Flusses ein und lässt sich hinaustreiben entlang von Bäumen, deren Wurzeln ins Wasser reichen und umgekehrt die Schwämme und Korallen bis knapp unter die Wasseroberfläche. Das alles im Licht der Sonne, die durch das Blätterdach ihre Strahlen in die Tiefe wirft. Ein Ort mit kleinen Grotten und und überfluteten Tunnels, die in kleine Unterwasserpools führen...
Forscher haben die ersten Schritte unternommen dieses einzigartige Habitat zu erkunden. Nun folgen die Taucher und Naturliebhaber. Es wird wichtig sein einen nachhaltigen und schonenden Tourismus zu etablieren. Dabei sollte nicht im Vordergrund stehen einen schnellen Profit zu erzielen, sondern die Ursprünglichkeit zu bewahren und auch von allzuviel Komfort abzusehen, um nur wirklich Interessierte anzulocken, die wissen worauf sie sich einlassen.
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